Ansbach Plus | 03. Dezember 2016 AN + | 03.12.2016

Wilhelm Zimmerer

zimmererWilhelm Zimmerer (*11. Juni 1884 in Roßlau; †29. Januar 1951 in Ansbach) war ein Forstmann und SPD-Politiker.

Nach dem Besuch der Volks- und Waldbauschule und absolviertem Militärdienst war er von 1914 bis 1916 als Unteroffizier Soldat im Ersten Weltkrieg und zog sich als Kriegsbeschädigter daraus zurück. 1918 wurde er Mitglied der SPD und ging als staatlicher Forstverwalter nach Durach, wo er bis 1933 tätig blieb. 1918 war er Mitbegründer des Reichsbunds der Kriegsbeschädigten im Allgäu, zuletzt Vorsitzender des Landesverbands Bayern. Von 1928 bis 1933 war Zimmerer Vorstandsmitglied des Deutschen Försterbunds sowie stellv. Vorsitzender des Vereins der mittleren Forstbeamten Bayern und sitzt von 1928 bis 1932 erstmals im Bayerischen Landtag.

Im Zuge der politischen Umwälzungen wird Zimmerer 1933 in der Gefangenenanstalt Landsberg und im KZ Dachau inhaftiert, anschließend folgte die Strafversetzung nach Weihenzell im Landkreis Ansbach.

Nach dem 2. Weltkrieg ist er von 1945 bis 1949 als Forstamtmann und Leiter des Forstamts Ansbach tätig. Er ist Mitbegründer der Gewerkschaft und der SPD in Ansbach. In seiner neuen Heimat ist er von 1945 bis 1951 Mitglied des Kreistags und versucht sich im Jahr 1949 erfolglos als Bundestagskandidat. Nur kurze Zeit, vom 26. November 1950 bis zu seinem Tod ist er Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Er war evangelischer Konfession.

 

 

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