Ansbach Plus | 09. Dezember 2016 AN + | 09.12.2016

Unsere Liebe Frau

Die katholische Kirche Unsere Liebe Frau, genannt Marienkirche, befindet sich im Am Anger 9a im Ansbacher Ortsteil Meinhardswinden. Sie ist eine Filialkirche zu St. Ludwig. Die Gemeinde wird geführt von Pfarrer Wolfgang Neumann. Das Patronatsfest feiert die Gemeinde immer am Sonntag nach dem 7. Oktober, dem Fest „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“.

Marienkirche Foto: Alexander BIernoth

Marienkirche
Foto: Alexander BIernoth

Impuls für die Errichtung eines neuen Gotteshauses war der Zuzug der aus den Ostgebieten vertriebenen Deutschen nach dem 2. Weltkrieg. Diese ließen die Zahl der in Ansbach lebenden Katholiken auf nahezu 9000 angewachsen. Da viele der katholischen Heimatvertriebene in Meinhardswinden und den umliegenden Dörfern eine neue Heimat fanden und hier kein Raum zum Abhalten von Gottesdiensten vorhanden war, wurde der Wunsch nach einer eigenen Kirche laut. Dabei war es der Wunsch vieler Heimatvertriebener, die in ihrer verlorenen Heimat viele Marienkirchen besaßen, dass das neueGotteshaus der Gottesmutter Maria geweiht wird – auch weil das erste Kirchlein in Ansbach, das Zentrum des Benediktinerklosters in Ansbach, bereits 748 zu Ehren der Mutter Gottes errichtet worden war.

Schon Anfang Oktober 1950 wurde durch den damaligen Ansbacher Stadtpfarrer Dr. Josef Fruth der Grundstein der kleinen Kirche gelegt, die zum größten Teil von den Bewohnern Meinhardswindens, allen voran Pfarrer Ernst Mages, erbaut wurde. Am 23. Dezember 1951 wurde die Kirche ihrer Bestimmung übergeben. Im Jahre 2001 erfolgte eine umfassende Innenrenovierung, bei der die Altarinsel mit neuem Steinaltar, Ambo und Taufstein gestaltet wurde. Der Altar enthält Reliquien des 1991 selig gesprochenen katholischen Priesters und Sozialreformers Adolph Kolping.

Innenauststattung

  • Deckengemälde: Kaseinmalerei, 1952 vom Münchener Kunstdozenten Reichel und einigen Studenten gestaltet
  • Kreuzigungsszene über dem Hochaltar geschaffen von Prof. Dr. Waldemar Fritsch – gestiftet von der Verlegerfamilie Wiedfeld.
  • Aufsatz des Ambo: Intarsienarbeit von Leonhard Ottlik, einem Mitglied der Ansbacher Kolpingsfamilie
  • Altar, Ambo und Taufstein aus der Werkstatt des Steinmetzbetriebes Hanel aus Leutershausen

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