Ansbach Plus | 30. März 2017 AN + | 30.03.2017

Stolperstein

Verlegung der Stolpersteine am 26. Mai 2014 Am Pult Gunter Demnig, rechts daneben Alexander Biernoth, OB Carda Seidel und Dr. Frank Fätkenheuer

Verlegung der Stolpersteine am 26. Mai 2014
Am Pult Gunter Demnig, rechts daneben Alexander Biernoth, OB Carda Seidel und Dr. Frank Fätkenheuer

Im Jahr 2013 wurde der Entschluss auf den Weg gebracht, das bundesweit bekannte Projekt der Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig auch in Ansbach zu realisieren. Hierfür stellte die Stadt Ansbach für das Jahr 2013 und auch 2014 jeweils 3000 Euro zur Verfügung

Der damalige Bürgermeister Hüttinger wurde von OB Carda Seidel beauftragt, gemeinsam mit dem Frankenbund und Hauseigentümern Vorschläge für die Umsetzung auszuarbeiten. Grundlage ist eine Namensliste der ehemaligen Mitbürger, die vom Frankenbund zusammengestellt wurde.

Bedingung der Umsetzung ist im jeweiligen Fall immer die Zustimmung der gegenwärtigen Hausinhaber.

Die in Ansbach aufgewachsene Gerda Haas (geb. Schild), die heute in den USA lebt und durch den Holocaust ihre Schwester und Mutter verlor, lehnte das Angebot ab, dass ein solcher Stolperstein in den Boden vor das ehemalige Elternhaus und koscheren Metzgerei in der Turnitzstraße eingelassen wird.

Stolpersteine der Familie Eisfeld

Stolpersteine der Familie Eisfeld

Am 26. Mai 2014 wurden unter Teilnahme des Künstlers Gunter Demnig die ersten 14 Stolpersteine verlegt. Zur zweiten Verlegung kam es am 28. Mai 2015.

Bisher verlegt:

2014 (14 Steine)

2015 (12 Steine)

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