Ansbach Plus | 23. März 2017 AN + | 23.03.2017

Sparkassenplatz

Leiter Windsbacher Knabenchor Martin Lehmann, OB Carda Seidel, Sparkassendirektor Werner Schmiedeler, seine Frau Elisabeth Schmiedeler, Präsident Sparkassenverband Bay. Dr. Jürgen Netzer, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, künftiger Sparkassendirektor Werner Frieß (v.l.n.r.) – Foto: Isabel-Marie Köppel

Der Sparkassenplatz in Ansbach wurde am 6. Juni 2016 offiziell eingeweiht. Er befindet sich angrenzend an die Ansbacher Sparkassenzentrale im Palais Pöllnitz und dem Areal des Verwaltungsgerichts sowie der Karolinenturnhalle.

Der Bauausschuss des Stadtrates hatte am 4. April 2016 der neuen Bezeichnung zugestimmt. Die Entscheidung fußt auf zwei wichtigen Säulen. Zum einen wurde in der Karolinenturnhalle der Sparkassen-Bezirksverband Mittelfranken am 29. Juni 1908 aus der Taufe gehoben. Als 1. Vorsitzender amtierte bis 1916 der Ansbacher Oberbürgermeister Dr. Ernst Rohmeder. Zum anderen ist das Palais Pöllnitz seit 1931 der Hauptsitz der Sparkasse Ansbach, die, 1823 gegründet, die viertälteste Sparkasse Bayerns ist.

Bei der Einweihungsfeier, zu der Oberbürgermeisterin Carda Seidel eingeladen hatte, wurde auch das von der Sparkasse gestiftete Kunstwerk „Das Flötenspielerpaar“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der inzwischen verstorbene Bildhauer Ernst Steinacker, dessen Werke 2009 im Mittelpunkt der „Ansbacher Skulpturenmeile“ standen, hat es geschaffen. Die Kinder der benachbarten Karolinenschule bezauberten die geladenen Gäste mit ihrem eindrucksvollen Chorgesang. Zum Mitsingen lud auch der extra aus München angereiste Vizepräsident des Sparkassenverbandes Bayern, Dr. Roland Schmautz, ein. Er stimmte zusammen mit der Oberbürgermeisterin eine auf den inhaltlichen Anlass textlich abgestimmte Version des „Frankenliedes“ an und begleitete den Chor aus Stadträten, Ehrengästen und Sparkassenmitarbeitern auf der Gitarre.

Vorstandsvorsitzender Werner Schmiedeler bedankte sich bei den Verantwortlichen der Stadt Ansbach, die seine Anregung zur Namensgebung von Anfang an wohlwollend unterstützt hätten. Auch der hochkarätig besetzte Kunstbeirat der Stadt habe sich bei der Auswahl des Kunstwerkes intensiv eingebracht. Die Veranstaltung schloss mit der Enthüllung des Namenszuges an der Fassade der Sparkassenzentrale.

 

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