Ansbach Plus | 03. Dezember 2016 AN + | 03.12.2016

Sophie Hoechstetter

Sophie Hoechstetter

Sophie Hoechstetter

Sophie Walburga Margaretha Hoechstetter (* 15. August 1873 in Pappenheim; † 4. April 1943 in der Moosschwaige bei Dachau) war eine fränkische Schriftstellerin und neuromantische Dichterin. Die Stadt Pappenheim verlieh ihr 1933 die Ehrenbürgerwürde.

In Ansbach erinnert man mit der Hoechstetterstraße an sie.

Hoechstetter wurde als jüngste von sechs Töchtern des Apothekers Heinrich Hoechstetter und seiner Frau Friederike, geb. Nettinger, aus Unternzenn, in Pappenheim als Nachkomme eines alten Adelsgeschlecht geboren. Nach der Schulzeit war sie häufig zu Studienzwecken in Ansbach, wo ihre Tante, die Geheimrätin Sophie Vocke, lebte. Dies ist der Grund, warum Ansbach mehrfach zum Mittelpunkt ihrer Romane wurde.

In ihrem Werk war sie beeinflusst durch George Gordon Byron und Johann Wolfgang von Goethe. Zuletzt lebte sie im Dachauer Land, wo sie u.a. Kontakte zu Thomas Mann, Gustav Gründgens, Rainer Maria Rilke, den Prinzen von Bayern und Ludwig Thoma pflegte.

Werke, in denen Ansbach vorkommt:

  • Städte und Menschen, 6 Sonette, u.a. mit Johannistag in Ansbach (1907)
  • Heimat (1916)
  • Fränkische Novellen (1920-1925)

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