Ansbach Plus | 11. Dezember 2016 AN + | 11.12.2016

Rudolf Gruber

Dr. Rudolf Gruber

Dr. Rudolf Gruber

Dr. Rudolf Gruber (*19. Mai 1904 in Wechingen/Ries; †3. März 1988 in Ansbach) war langjähriger Leiter der Ansbacher Berufsschule, Maler und Mitbegründer der Künstlervereinigung Die Barke sowie ehrenamtlicher Leiter des Markgrafenmuseums.

Eltern: Pfr. Friedrich Gruber (tätig in Großhaslach bei Ansbach 1904-1925) und Henriette, geb. Ötter

Besuch der Humanistischen Gymnasien in Ansbach und Günzburg. Abitur 1924.

1924-1928 Staatsschule für angewandte Kunst in Nürnberg.
Meisterschüler von Hermann Gradl und Carl Dotzler. Gleichzeitig Studium der Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Erlangen. 1928-1930 Studium an der Technischen Hochschule Stuttgart, Ausbildung zum Gewerbelehrer für grafische Berufe. 1930-1937 Gewerbelehrer in Württemberg. 1932 Verehelichung mit Annemarie Klein. Ab 1937 Gewerbelehrer in Ansbach. 1938/39 Abschluß des Studiums der Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Erlangen mit Promotion 1939 – Titel der Diss.: Die deutsche Frauenkleidung zur Zeit der Reformation. Untersuchunge zur Entwicklung des Frauenkostüms in der Zeit von 1490-1550. Diss. Erlangen 1939 (Würzburg 1939). 1943-1945 Kriegsdienst als Sanitäter in einem Feldlazarett in Russland. Dezember 1945 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit in Ansbach (Meisterkurse im Auftrag der Kreishandwerkerschaft Ansbach, Kurse und Vorträge an der Volkshochschule Ansbach), ab Juni 1946 Berufsschule Ansbach (1952 Gewerbestudienrat, 1954 Gewerbeoberstudienrat und stellvertretender Schulleiter). 1959-1969 Oberstudiendirektor, Leiter der Berufs- und Berufsaufbauschule in Ansbach, in dieser Zeit Neubau der Berufs- und Berufsaufbauschule an der Beckenweiherallee.

Blick auf Ansbach (Rudolf Gruber)

Blick auf Ansbach (Rudolf Gruber)

Ausstellungen in Ansbach:
1927
1945
1949 1. Ausstellung der Barke
1954 zusammen mit Prof. Fritsch und Norbert Hochsieder
1957 Freie Gruppe Nürnberg und Barke Ansbach
1963 Sonderausstellung im „Schnitzleinshaus“ zusammen mit Prof. Fritsch
1971 anläßl. 750- Jahrfeier Stadt Ansbach
1974 anläßl. des 70. Geburtstags im Stadtmuseum Ansbach
1984 anläßl. des 80. Geburtstags in der Sparkasse Ansbach

Weitere Ausstellungen in Nürnberg, Fürth, Bamberg, München, Ulm, Stuttgart, Bremen, Frankfurt, Karlsruhe, Berlin sowie in der Partnerstadt Anglet (Frankreich)


1949 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Die Barke Ansbach
1950 Gründungsmitglied des Kunstvereins Ansbach

Seit 1947 Wiederaufbau und ehrenamtlicher Leiter des Heimat- und Stadtmuseums (bis 1963), Wiedereröffnung 1949 in Räumen der Sparkasse, ab 1960 im „Schnitzleinshaus“ (jetzt Markgrafenmuseum Kaspar-Hauser-Platz 1)

Siehe auch: Rudolf Gruber, Plastiken des Ansbacher Kreis- und Stadtmuseums.
75. Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken 1955, 91-98.
Ders.: Joachim Patiniers „Hl. Hieronymus“. 76. Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken 1956, 86-90.

Ehrungen
1984 Verleihung des Stadtsiegels Ansbach von 1532
1985 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band

Kinder:

  • Dr. Joachim Gruber (*17.6.1937), Universitätsprofessor für Klassische Philologie LMU München
  • Dipl. Ing. Eberhard Gruber (*3.7.1942), Architekt in Ansbach – Objekte in Ansbach u.a. Neubau Theresiengymnasium 1974, Druckereigebäude Pressezentrum (FLZ) 1991
  • Dr. Edith Förster (*3.7.1942), Fachärztin für Anästhesie am Klinikum Ansbach (1973-2005)

 

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