Ansbach Plus | 11. Dezember 2016 AN + | 11.12.2016

Rhönrad

 

Rhönradvorführung vor der Orangerie (1954) u.a. mit Erna Reidl, geb. StempflDas Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen besteht, die durch sechs Sprossen – zwei einfache Stangen (Spreizsprossen), zwei Griffsprossen und zwei Brettsprossen – miteinander verbunden sind. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Größe des Turners, so dass der Turner fast gestreckt auf den Brettern stehen kann und sich an den Griffen hält. An den Brettern können Lederschlaufen, so genannte Bindungen, befestigt werden, in denen sich der Turner mit den Füßen festklemmen kann. Es gibt Räder von 130 bis 245 cm Durchmesser. Die Räder wiegen zwischen 40 und 60 kg. Es gibt sie in verschiedener Dicke und in verschiedenen Farben.

Die Ansbacher Rhönradgruppe und somit das Rhönradturnen in Ansbach wurde im Jahr 1953 von Hans Holler (†) im TSV Fichte Ansbach e.V. gegründet. Da Holler selbst Schlosser war konnte er einige Rhönräder selbst herstellen. Schnell wurde die Rhönradgruppe in und um Ansbach bekannt und wie auf dem
Foto zu sehen traten die jungen Sportlerinnen und Sportler fleißig bei den verschiedensten Veranstaltungen mit Showdarbietungen auf.

Herausragender Akteur ist für die Region Robert Stempfl.

Ab Herbst 2015 gibt es eine Röhnradgruppe der TSV Fichte in Ansbach unter Leitung von Robert Stempfl.

 

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