Ansbach Plus | 28. März 2017 AN + | 28.03.2017

Markgraf Kasimir

Kasimir von Brandenburg-Kulmbach (* 27. September 1481 in Ansbach; † 21. September 1527 in Ofen) war Markgraf von Brandenburg-Kulmbach von 1515 bis 1527.

Markgraf Kasimir, zeitgenössisches Porträt gemalt von Hans Süß von Kulmbach

Markgraf Kasimir, zeitgenössisches Porträt gemalt von Hans Süß von Kulmbach

Kasimir war der älteste Sohn von Markgraf Friedrich II. und Prinzessin Sofia Jagiellonica, einer Tochter von König Kasimir von Polen.

Sein Vater übergab ihm schon ab 1498 während seiner zahlreichen Reisen die Statthalterschaft über das Markgraftum unter der Anleitung erfahrener Räte. Im Jahr 1515 entmachtete er zusammen mit seinem Bruder Markgraf Georg den Frommen seinen Vater, der durch seinen verschwenderischen Lebensstil die Finanzen der Markgraftümer erheblich belastete. Da sein Bruder sich oft am ungarischen Königshof aufhielt, übernahm er für ihn auch die Statthalterschaft in Brandenburg-Ansbach.

Bei der Krönung des späteren deutschen Kaisers Ferdinands 1527 zum böhmischen König schloss sich der von Krankheit schwer gezeichnete Kasimir dem Feldzug nach Ungarn gegen Johann Zápolya an. Da sich auch Kasimirs Bruder Georg der Fromme daran beteiligte, kehrte Kasimir zurück, um eine Statthalterschaft zu errichten und Hilfstruppen in das Kriegsgebiet heranzuführen. Im Juli 1527 erreichte er die ungarische Grenze, die Festungen an der Donau ergaben sich und er zog in Ofen (Buda, heute Ortsteil von Budapest) ein. Dort starb er in Anwesenheit seines Bruders Georg und des Königs Ferdinand, denen er die Obhut seines fünfjährigen Sohnes Albrecht Alcibiades anvertraute, an der Ruhr. Nach dem Tod des Kasimir übernahm sein Bruder Georg die Regentschaft über Brandenburg-Kulmbach bis zur Volljährigkeit von Albrecht Alcibiades 1541, dem ältesten Sohn Kasimirs.

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