Ansbach Plus | 11. Dezember 2016 AN + | 11.12.2016

Ludwig Doerfler

Ludwig Doerfler, Selbstporträt

Ludwig Doerfler, Selbstporträt

Ludwig Doerfler, auch Dörfler, (* 11. Februar 1905 in Schillingsfürst; † 5. Juli 1992 ebenda) war ein deutscher Maler. Bekanntheit erreichte er als der „Frankenmaler“. Seinem Werk ist das Ludwig-Doerfler-Galerie in Schillingsfürst gewidmet.

Doerfler war ab 1925 bei der Bayerischen Landespolizei in München beschäftigt. In seiner Freizeit und nach Dienstschluss besuchte er eine private Malschule in Schwabing. 1933 begann er ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Während der zwölfsemestrigen Ausbildung avancierte er zum Meisterschüler bei Professor Julius Diez. Da seine Werkstätten in München nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört waren, kehrte Doerfler 1945 in seine Heimatstadt zurück. Er trat dem Rothenburger Künstlerbund bei. Ab 1974 erwarb der Künstler das Haus des ehemaligen Amtsgerichts und nutzte es für Ausstellungen. 1982 teilte er der Stadt mit, dass er gedenke, dieses Haus für seinen Nachlass zu nutzen. Er vermachte seinem Heimatort etwa 2200 Exponate, sein Vermögen und seine Einrichtung mit der Auflage, dies zu einer Stiftung zu nutzen.

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