Ansbach Plus | 20. Februar 2017 AN + | 20.02.2017

Leonhard Hellmuth

Leonhard Hellmuth (*6. Mai 1859 in Neuses/Ansbach; †21. Mai 1932 in Ansbach) war ein Zeichenlehrer, Aquarellmaler und Entwerfer für das Kunstgewerbe (Keramik). Er war Mitglied der Nürnberger Kunstgenossenschaft.

Hellmuth wurde als Sohn eines Landwirts und einer Feuchtwanger Notarstochter geboren. Er besuchte von 1874 bis 1878 die Münchner Kunstgewerbeschule, machte eine Lehramtsprüfung für Zeichnen und Modellieren und kehrte anschließend bis 1881 als Assistent/Lehrer an die damals königliche Realschule (heute Platen-Gymnasium) nach Ansbach zurück.

Nach Stationen als Zeichenlehrer in Zweibrücken und Weißenburg und erneut von 1891-1902 an der Königlichen Realschule in Ansbach, war Hellmuth ab 1902 als Professor an der Nürnberger Kreisrealschule I (heute Dürer-Gymnasium) und von 1917-24 zudem als Konrektor an der Kreisrealschule II (Heute Hans_Sachs-Gymnasium) beschäftigt.

Sein Arbeitsgebiet umfasste Entwürfe für Keramik und Porzellan, Möbelstoffe, Tapeten, Buchschmuck für zahlreiche Schriftgießereien sowie in kleinem Umfang auch Möbelentwürfe. In mehreren wissenschaftlichen Werken widmete er sich dem Thema Ornamentik.

Nach seiner Pensionierung kehrte Hellmuth zurück nach Ansbach.

Quelle: Nürnberger Künstlerlexikon

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