Ansbach Plus | 09. Dezember 2016 AN + | 09.12.2016

Karl vom Stein zum Altenstein

Altenstein

Altenstein

Karl Sigmund Franz Freiherr vom Stein zum Altenstein (* 1. Oktober 1770 in Schalkhausen; † 14. Mai 1840 in Berlin) war ein bedeutender preußischer Politiker und Reformer des Bildungswesens.

Altenstein stammt aus einer alteingesessenen fränkischen Adelsfamilie und begann seine Karriere 1793 in Ansbach als Referendar in der preußischen Kriegs- und Domänenkammer unter dem Vorgesetzten Karl August von Hardenberg, der sein Talent erkannte und förderte.

Nach einem abwechslungsreichen politischen Werdegang übernahm er 1817 als Leiter des neuentstandenen preußischen Kultusministeriums politische Verantwortung unter dem nun als Staatskanzler wirkenden von Hardenberg und vollzog mit Friedrich Wilhelm III. zusammen die Neugründung der Evangelischen Kirche in Preußen.

In den 1820 Jahren, die er in der Folgezeit das Amt des Kultusministers innehatte, reformierte er das preußische Schul- und Bildungswesen grundlegend. Das humanistische Gymnasium geht auf ihn zurück, ebenso die Gründung der Universität Bonn im Jahre 1818. Mit dem Unterrichtsgesetz von 1819 stellte er das preußische Bildungswesen auf eine einheitliche Basis und begründete damit das heute noch bestehende mehrgliedrige Schulsystem mit einer Grundschule und differenzierten weiterführenden Schulen. Er kämpfte um eine von der Kirche weitgehend unabhängige Schulausbildung.

Für sein Engagement wurde er u.a. 1831 den Schwarzen Adlerorden.

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