Ansbach Plus | 06. Dezember 2016 AN + | 06.12.2016

Julia Pink

© Screenshot: youtube.com

© Screenshot: youtube.com | 2015

Julia Pink (* 5. Mai 1976 in Oettingen in Bayern) ist der Künstlername einer Pornodarstellerin. 2014 erhielt sie den Venus Award als „Shootingstar 2014“. Bekannt wurde sie durch ihre gerichtliche Auseinandersetzung mit der Diakonie Neuendettelsau.

Julia Pink arbeitete 17 Jahre als Erzieherin für die Diakonie und betreute behinderte Menschen, u.a. in Wohngruppen. Laut eigenen Angaben besuchte sie in ihrer Freizeit jahrelang Swingerclubs und lebte dort ihre sexuellen Fantasien aus. 2013, im Alter von 37 Jahren, lernte sie im Sommerurlaub den Pornoproduzenten Chris Hilton kennen, und da sie schon lange der Gedanke reizte, in einem Pornofilm mitzuwirken, wurden sie sich einig. Hilton baute sie noch im gleichen Monat in eine Produktion ein. Als „Playgirl“ drehte sie für Magmafilm ihre ersten beiden Szenen in einem Pornofilm.

Im Mai 2014 wurde sie von ihrem kirchlichen Arbeitgeber wegen der Veröffentlichung ihrer Filme fristlos entlassen. Sie klagte gegen diese Entlassung und die fristlose Kündigung wurde in eine fristgerechte umgewandelt. Gegen die fristgerechte Kündigung klagte sie in zweiter Instanz. Am 21. April 2015 bestätigte das Landesarbeitsgericht in München die Kündigung und schloss gleichzeitig eine Berufung gegen das Urteil aus. Sie kann sich nun an das Bundesarbeitsgericht wenden.

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