Ansbach Plus | 08. Dezember 2016 AN + | 08.12.2016

Johann Christoph Schuster

Johann Christoph Schuster (* 8. Oktober 1759 in Westheim (Mittelfranken) ; † 7. September 1823 in Ansbach) war ein deutscher Uhrmacher und Erfinder von Rechenmaschinen.

Johann_Christoph_Schuster_(timbre_allemand)Schuster übernahm zunächst den Bauernhof seines Vaters nach dessen Tod und betrieb nebenbei eine Werkstatt, in der er Uhren, Sonnenuhren, Erd- und Himmelsgloben und Rechenmaschinen herstellte. Ab 1786 war er selbständiger Uhrmacher zunächst in Westheim und danach in Uffenheim. 1797 ist er Mechaniker (Mechanicus) und als Zunftsmitglied Uhrmacher in Ansbach bekannt.

Ab 1805 entwickelte er in Ansbach eine eigene Rechenmaschine (Vierspeziesmaschine, Staffelwalzenprinzip). Diese wurde 1820 fertiggestellt und ist heute im Deutschen Museum in München zu sehen. 1822 stellte er seine dritte und letzte zylindrische Rechenmaschine fertig, die im Arithmeum in Bonn ist und auf einer Briefmarke 2002 zur Darstellung kam. Sie gilt als ein letztes Artefakt aus der vorindustriellen Ära des maschinellen Rechnens. Eine Taschenuhr Schusters befindet sich heute zudem auch im Markgrafenmuseum.

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