Ansbach Plus | 30. März 2017 AN + | 30.03.2017

Hofgarten

Hofgarten EingangsbereichDer Ursprung des Ansbacher Hofgartens, der räumlich seit jeher vom Schloss getrennt liegt, lässt sich auf eine an heutigem Standort gelegenen Gartenanlage zu Anfang des 16. Jahrhunderts zurückführen, die im Kräuterbuch des Leonhart Fuchs Erwähnung fand.

Zwischen 1723 und 1750 wurde die Anlage dann als Barockgarten gestaltet. In diesen Abschnitt fällt auch die Bauzeit der Orangerie im Zentrum der Anlage. Da der Hofgarten nicht axial der Residenz zugeordnet ist, schuf der damalige Oberbaudirektor Carl Friedrich von Zocha mit der schlossähnlichen Orangerie ein selbständiges architektonisches Zentrum für die Gartenanlage. Der Bau wurde 1726 nach Zochas Plänen begonnen und war 1730 im Rohbau fertig, die Weiterführung erfolgte ab 1731 durch Leopoldo Retti. Zwischen 1786 und 1826 kam es zur Umgestaltung einzelner Abschnitte im englischen Stil. Beschädigungen in Folge der Bombardierung im 2. Weltkrieg wurden dahingehend wieder korrigiert.

DSCN2629Betreut wird der Hofgarten durch die bayerische Schloss- und Gartenverwaltung, die geleitet durch Konstantin Buchner 2012 auch gegen die Kritik zahlreicher Ansbacher eine Schließung des Areals in den Abend- und Nachtstunden durchsetzte.

Der Spielplatzbereich ist an die Stadt Ansbach verpachtet. Der Sportplatz wird u.a. vom Platen-Gymnasium genutzt. Auf dem Areal befindet sich auch ein Betriebshof, auf dessen Gelände rund 100 Maschinen zur Nutzung untergebracht sind, ebenso wie ein 600qm großes Gewächshaus.

Sehenswürdigkeiten:

Kontakt: Homepage

 

 

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