Ansbach Plus | 08. Dezember 2016 AN + | 08.12.2016

Henriette Feuerbach

Henriette Feuerbach nach dem 1877 von Anselm Feuerbach gemalten Ölbild. Nationalgalerie Berlin.

Henriette Feuerbach nach dem 1877 von Anselm Feuerbach gemalten Ölbild. Nationalgalerie Berlin.

Henriette Feuerbach (* 13. August 1812 in Ermetzhofen, Mittelfranken als Henriette Heydenreich; † 5. August 1892 in Ansbach) war deutsche Schriftstellerin, Ehefrau des Altphilologen und Archäologen Joseph Anselm Feuerbach (=Sohn des Rechtsgelehrten Paul Johann Anselm von Feuerbach) sowie Stiefmutter, Agentin und Förderin des Malers Anselm Feuerbach.

Feuerbach wurde als drittes Kind und einzige Tochter des Pfarrers Johann Alexander Heydenreich (1754–1814) und dessen Ehefrau Friederika Christine geb. Freudel geboren. Mit ihren beiden Brüdern Friedrich Wilhelm Heidenreich (1798–1857, praktischer Arzt) und Christian Heydenreich (1800–1865, Landrichter in Kronach) wuchs sie in Ansbach auf und erhielt eine klassische Bildung in den Fächern Latein, Griechisch und Musik. Sie heiratete am 13. April 1834 heiratete den Witwer Josef Anselm Feuerbach, der aus erster Ehe mit Amalie Keerl (1805–1830) die beiden Kindern Emilie (1827–1873) und Anselm (1829–1880) mitbrachte. Mit diesen lebte sie zunächst in Freiburg und später in Heidelberg.

Henriette Feuerbach nahm maßgeblichen Einfluss auf die Erziehung und die Entwicklung ihres Stiefsohns den Maler Anselm Feuerbach. 1882 veröffentlichte die das Buch „Ein Vermächtnis“, um Feuerbachs Ansehen postum zu fördern. Dabei hat sie die Textaufzeichnungen, die der Maler in Manuskript-Form hinterlassen hatte, jedoch stark redigiert. Zudem kaufte sie nach dessen Tod 1880 sein künstlerisches Erbe mit dem Großteil ihres Vermögens auf und organisierte größere Kunstausstellungen, unter anderem in Berlin, um seinen Nachruhm zu befördern.

Daneben veröffentlichte sie bereits 1866 mit Uz und Cronegk. Zwei fränkische Dichter aus dem vorigen Jahrhundert das Porträt der beiden mit Ansbach verbundenen Dichterpersönlichkeiten.

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