Ansbach Plus | 09. Dezember 2016 AN + | 09.12.2016

Heinz Braun

Dr. Heinz Braun

Dr. Heinz Braun

Dr. Heinz Braun (*24. Juli 1908 in Ansbach; †18. September 1982 in München) war ein promovierter Kunsthistoriker und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Die Barke. Er war seit 1945 verheiratet mit Elena Djekic, mit der er gemeinsam den 1948 geborenen Sohn Michael-Alexander hat.

Braun, Sohn des Rechnungsrats August Sigmund Braun und dessen Ehefrau Rosa (geb. Liedl) besuchte die Volksschule und das Carolinium in Ansbach und studierte nach dem Abitur an der Technischen Hochschule und Akademie der angewandten Kunst in München.

Er wirkte ab 1939 als Kunsterzieher an der Deutschen Schule in Athen, bevor er ab August 1941 im 2. Weltkrieg in Russland und auf dem Balkan den Kriegsdienst erfüllen musste. Dort schwer verwundet erlebte er das Kriegsende im Ansbacher Lazarett.

Von 1947 bis 1954 war er als Kunsterzieher an der Realschule in Gunzenhausen tätig und studierte parallel zu dieser Tätigkeit Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, worin er 1954 promoviert wurde.

Von 1954 bis zu seiner Pensionierung 1973 war er Lehrer in Kunstgeschichte am Albert-Einstein-Gymnasium in München. Nach seinem Tod überließen seine Witwe und ihr Sohn dem Verein der Freunde von Triesdorf mit einer Kopie der Dissertation die gesamten Unterlagen an Bildern und Aufzeichnungen über Triesdorf. Ihm ist im Obergeschoss der Villa Sandrina eine Gedenkecke gewidmet. Er liegt auf eigenen Wunsch hin auf dem Ansbacher Stadtfriedhof begraben.

Literatur

  • Triesdorf : Baugeschichte d. ehemal. Sommerresidenz d. Markgrafen v. Brandenburg-Ansbach 1600-1791, 1954. (Dissertation)
  • Ansbacher Spätbarock. in: Jahrbuch für Fränkische Landesforschung 16, 1956, S.453-491.
  • Baumann, Wilhelm: Die Orangerie zu Ansbach. Nach dem hinterlassenen Manuskript hrsg. von Heinz Braun ( 79. Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken), 1960.
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