Ansbach Plus | 03. Dezember 2016 AN + | 03.12.2016

Heinrich Künßberg

Heinrich Künßberg (* 21. Januar 1801 in Eben bei Gärtenroth; † 26. Februar 1862 in Ansbach) war ein Jurist, Historiker und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Künßberg entstammte als illegitimer Sohn der Adelsfamilie derer von Künßberg und studierte von 1817 bis 1821 in Erlangen und Würzburg Jura.

Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Akzessist beim Kreis- und Stadtgericht Bayreuth (1824–1827), seit 1825 außerdem beim Appellationsgericht in Ansbach. Danach begann er, als Anwalt zu arbeiten.

1831 wurde Künßberg in die Kammer der Abgeordneten der bayerischen Ständeversammlung gewählt. Ab 1838 war er Mitglied des Historischen Vereins für Mittelfranken in Ansbach und publizierte heimatgeschichtliche Aufsätze. Außerdem wurde er 1854 Mitglied des Gelehrtenausschusses des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

Im Revolutionsjahr 1848 wurde er für den Wahlkreis Mittelfranken (Ansbach) in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt, dem er bis zum 1. Mai 1849 angehörte. Zunächst war er Mitglied der Fraktion Casino und folgte in deren Abspaltung als Mitglied der Fraktion Pariser Hof. Zuletzt war er in Ansbach höchst umstritten

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