Ansbach Plus | 04. Dezember 2016 AN + | 04.12.2016

Hans Ahrens

Hans Ahrens (*2. März 1923 in Chur/Schweiz; †26. Dezember 2013) war ein protestantischer Theologe und langjähriger Vorsitzender des Dekanat Ansbach.

Der Geistliche stand von 1974 bis 1987 an der Spitze des evangelischen Dekanatsbezirks Ansbach. Geboren wurde Hans Ahrens im schweizerischen Chur und ist in Arosa aufgewachsen. Im Alter von elf Jahren kam er in eine „Nationalpolitische Erziehungsanstalt“ (NAPOLA) für Auslandsdeutsche in Oranienstein, wo er das Abitur ablegte. Im Alter von 17 Jahren wurde er zur Wehrmacht eingezogen und wurde beim Angriff auf Sewastopol auf der Krim schwer verwundet. Er hatte seinen linken Arm verloren und über 60 Splitter waren in seinen Körper eingedrungen. Er begann dann in Wien mit dem Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie sowie der Theaterwissenschaft und war dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bibelarchiv in Hamburg tätig. Dort begann Hans Ahrens Theologie zu studieren, was er in Erlangen abschloss. Von 1954 bis 1958 war er Vikar in Bamberg, dann bis 1974 Pfarrer in Würzburg und im Anschluss bis zu seinem Ruhestand 1987 Dekan in Ansbach.

Im Ruhestand hat Ahrens drei Gedichtbände veröffentlicht und die Geschichte des Evangelischen Frauenbundes in Ansbach aufgearbeitet. Mit seiner Ehefrau Margrit ist Hans Ahrens seit 1951 verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Söhne, eine Tochter, sechs Enkel und sechs Urenkel.

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