Ansbach Plus | 04. Dezember 2016 AN + | 04.12.2016

Georg von Ebert

Georg Ebert, seit 1917 Ritter von Ebert (* 3. Oktober 1885 in Ansbach; † 1. Januar 1956 in ebenda) war ein deutscher Betriebswirt und Rektor der Handelshochschule Nürnberg in der Zeit des Nationalsozialismus. Er verheiratete sich am 30. März 1914 in Ansbach mit Gabriele Döberlein. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor.

Ebert wurde als Sohn des gleichnamigen Fabrikbesitzers Georg Ebert und dessen Ehefrau Emilie (geb. Sichermann.) geboren und absolvierte in Ansbach das Carolinum und trat am 1. Oktober 1903 als Einjährig-Freiwilliger in das 2. Feldartillerie-Regiment „Horn“ der Bayerischen Armee in Würzburg ein. Anschließend zur Reserve entlassen rückte er mit Beginn des 1. Weltkrieges wieder ein und nahm an der Schlacht in Lothringen, den Kämpfen in Flandern und dem Stellungskrieg bei Arras sowie einem kurzzeitigen Einsatz an der Ostfront teil.

Für seinen Einsatz in der Schlacht von Arras wurde er am 9. April 1917 durch König Ludwig III. mit dem Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens beliehen und damit in den persönlichen Adelsstand erhoben.

Nach dem Krieg wurde er Professor für Nationalökonomie, Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsgeographie an der neu gegründeten Handelshochschule Nürnberg (heute: Friedrich-Alexander-Universität), der er als Vertreter des konservativen Flügels 1923/24 und dann wieder von August 1933 bis 1941 als Rektor vorstand. Er machte sich hierbei als Anhänger des Nationalsozialismus bemerkbar, woraus auch die Entlassung aus rassischen Gründen von Alfred Isaac resultierte und die Unterzeichnung des Bekenntnisses der deutschen Professoren zu Adolf Hitler resultierte.

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