Ansbach Plus | 08. Dezember 2016 AN + | 08.12.2016

Flugzeugabsturz

Kanzel der abgestürzten Boing, in der die 3 Besatzungsmitglieder starben

Kanzel der abgestürzten Boing, in der die 3 Besatzungsmitglieder starben

Am 15. Juli 1964 stürzte eine Boeing 720 der Lufthansa bei einem Trainingsflug 8 km nordöstlich von Ansbach, zwischen Petersdorf und Forst, ab. Alle drei Besatzungsmitglieder starben. Ursache für den Absturz war die Überlastung des Flugzeugs durch das Manöver einer sogenannten Fassrolle. Die Richtlinien der Lufthansa verboten solche Manöver mit der Boeing 707 und das Flugzeug auch vom Hersteller Boeing nicht dafür zugelassen war.

Die Boeing 720 wurde am 4. Januar 1962 von der Lufthansa erworben und bekam den Namen Bremen mit der Registrierungsnummer D-ABOPAm Unglückstag war die Maschine um 9:33 Uhr vom Flughafen Frankfurt zu einem Trainingsflug gestartet. Gegen 9:38 Uhr meldeten die Piloten das Erreichen von Flugfläche 130 und das Beenden des Instrumentenfluges. Sie wollten zwischen dem Navigationspunkt Kitzingen und dem Funkfeuer Röthenbach einige Trainingsmanöver fliegen. Die „Bremen“ flog eine vollständige Fassrolle, danach wollten die Piloten eine weitere Fassrolle fliegen. Während dieses Manövers verloren sie in der Rückenlage jedoch die Kontrolle. Die „Bremen“ wurde überlastet und zerbrach in einer Höhe von 1200 Metern (ca. 3600 Fuß).

THW-Helfer beim Ausgraben eines Triebwerks

THW-Helfer beim Ausgraben eines Triebwerks

Die Trümmer stürzten bei Petersdorf auf den Boden und verursachten einen Waldbrand, der schnell gelöscht werden konnte.

Die Verschrottung der Flugzeugteile erfolgte durch die Edelhäuser Werkstoffe GmbH.

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