Ansbach Plus | 08. Dezember 2016 AN + | 08.12.2016

Dora Hitz

Dora Hitz 1898

Dora Hitz 1898

Dora Hitz (* 30. März 1856 in Altdorf bei Nürnberg; † 20. November 1924 in Berlin) war Hofmalerin des rumänischen Königshauses, Mitglied der Novembergruppe und Mitbegründerin der Berliner Secession. Als Dora Hitz sechs Jahre alt war, zog sie mit ihren Eltern (Lorenz Johannes Hitz und Anna Elisabeth, geborene Meyer) nach Ansbach, bevor sie mit dreizehn nach München ging, um Malerei zu studieren.

Hitz wirkte als Hofmalerin am rumänischen Königshof, wo sie für den Musiksaal von Schloss Peleș in Sinaia (Karpaten) Wandfresken nach dichterischen Motiven malte, Buchschmuck entwarf und Ölgemälde ausführte.

Sie lebte in Partys, studierte hier bei Jean-Joseph Benjamin-Constant und Eugène Carrière der sie besonders förderte. 1890 wurde sie als Mitglied in den Salon der „Société des Artistes Français“ aufgenommen; dort wurde sie mit einer Medaille ausgezeichnet. In Belgien war sie Ehrenmitglied in der „Société Royale Belge des Aquarellistes“.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Dresden (1891) übersiedelte Dora Hitz 1892 nach Berlin, wo sie als Mitglied des „Vereins Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen“ (siehe unten VdBK) Zugang zu großbürgerlichen liberalen Kreisen fand, der ihr viele bedeutende Porträtaufträge verschaffte. Mit Käthe Kollwitz verband sie eine Freundschaft.

Von 1892 bis 1921 war sie Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen(VdBK). 1898 war sie Mitglied der Vereinigung der XI, der Vorläufergruppe der Berliner Secession, zu deren Gründungsmitgliedern sie zählte. Mit Max Beckmann war sie befreundet.

Während des Ersten Weltkrieges bekam die Malerin finanzielle Probleme, sie wurde krank und geriet immer mehr in soziale Isolation.

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