Ansbach Plus | 03. Dezember 2016 AN + | 03.12.2016

Christian von Schmaltz

Christian von Schmaltz

Christian von Schmaltz

Johann Heinrich Christian Maria von Schmaltz (* 26. September 1787 in Homburg, Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, Schloss Karlsberg; † 28. April 1865 in Ansbach) war ein pfälzisch-bayerischer Adeliger, Offizier und griechischer Kriegsminister. Er baute die ersten griechischen Streitkräfte nach der Unabhängigkeit des Landes auf, weshalb er auch „Vater der griechischen Armee“ genannt wird.

Schmaltz wurde auf Schloss Karlsberg im heutigen Saarland geboren und war der Sohn von Johann Philipp Schmaltz aus Landau in der Pfalz, Regierungsrat und Kabinettsekretär des Herzogs Karl II. von Zweibrücken. Die Mutter hieß Maria Magdalena geb. Leclerc, Tochter des Hofmalers Jakob Friedrich Leclerc. Nach Ausbildung im Bayerischen Kadettenkorps und an der Bayerischen Kriegsakademie in München machte Schmaltz in der Bayerischen Armee die verschiedenen Feldzüge zwischen 1805 und 1814 mit. Für seine Verdienste um Bayern erhob ihn König Max I. Joseph 1817 in den erblichen Adelsstand.

1832 ernannte König Ludwig I. den Offizier zum Inspekteur des Bayerischen Hilfkorps für Griechenland und er begleitete dessen Sohn König Otto I. zur Regierungsübernahme nach Griechenland. Anfangs war er Generalinspekteur der neu aufzustellenden griechischen Truppen und amtierte vom 13. Juni 1833 bis 23. März 1834 und erneut vom 22. Juni 1835 bis 14. Juli 1841 als Kriegsminister des Königreichs Griechenland. Er baute die Streitkräfte des gerade erst unabhängig gewordenen Landes völlig neu auf, was ihm den inoffiziellen Ehrentitel „Vater der griechischen Armee“ eintrug.

Nach der Rückkehr aus Griechenland wurde er 1842 Kommandant der Festung Germersheim im Rheinkreis, 1845 avancierte er zum Generalmajor und übernahm die 3. Kavalleriebrigade in Ansbach. 1849 kommandierte er das bayerische Truppenkontingent, das am Bundesfeldzug gegen Dänemark teilnahm, 1850 war er zum Chef der 2. Bayerischen Kavalleriedivision aufgerückt.

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