Ansbach Plus | 08. Dezember 2016 AN + | 08.12.2016

August Feigel

Dr. August Friedrich Willhelm Feigel (* 1. September 1874 in Ansbach; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Diplomat. Von 1926 bis 1929 war er einem Botschafter gleich, Deutscher Gesandter in Kabul, Afghanistan. Er war verheiratet mit Laura Feigel.

Nach dem Schulbesuch studierte Feigel Rechtswissenschaften und trat 1897 als Referendar in den Justiz- und Verwaltungsdienst des Königreichs Bayern. 1898 erfolgte seine Promotion zum Dr. iur. 1901 trat er in den Diplomatischen Dienst, wo er eine konsularische Laufbahn durchlief.

1911 erfolgte seine Ernennung zum Konsul. Zwischen 1913 und 1917 war Feigel Konsul in Curitiba und wurde nach seiner Rückkehr 1917 zunächst Mitarbeiter in der Abteilung IV (Nachrichtenabteilung) des Auswärtigen Amtes und danach des Referates für Russland. 1921 wurde er Vortragender Legationsrat in der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes.

1926 erfolgte als Nachfolger von Fritz Grobba seine Akkreditierung als Gesandter in Afghanistan. Hier zeigte er sich ab Juni des Jahres verantwortlich für die erfolgreichen Investitionen der deutscher Unternehmen vor Ort, insbesondere in Infrastruktur wie Straßenbau und Energieversorgung. Dieses Amt übte er bis zu seiner Ablösung durch Leopold Baron von Plessen 1929 aus. Feigel wurde 1930 in den einstweiligen Ruhestand versetzt und 1933 pensioniert.

Weitere Informationen im Bundesarchiv oder auf WIKIPEDIA

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