Ansbach Plus | 06. Dezember 2016 AN + | 06.12.2016

Albrecht von Preußen

Bildnis von Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach, porträtiert von Lucas Cranach d.Ä., datiert 1528, im Besitz des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig.

Bildnis von Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach, porträtiert von Lucas Cranach d.Ä., datiert 1528, im Besitz des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig.

Albrecht von Preußen (* 17. Mai 1490 in Ansbach; † 20. März 1568 auf der Burg Tapiau im Herzogtum Preußen) war der Sohn von Markgraf Friedrich II. und Markgräfin Sofia und ab 1511 der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens in Preußen. Seine Halbbrüder waren die Markgrafen Kasimir und Georg der Fromme.

In Ansbach soll zukünftig auf Initiative von Peter Bräunlein ein Albrecht-Denkmal auf der Reitbahn an den Hochmeister erinnern.

Albrecht trat 1525 zur Reformation über, säkularisierte den Deutschen Orden in Preußen in seiner Eigenschaft als eine Ordensgemeinschaft und verwandelte als 1. Herzog von Preußen die katholisch dominierte weltliche Herrschaft des Deutschordensstaates in Preußen in das lutherische Herzogtum Preußen, das er bis zu seinem Tod als Herzog regierte. Hier förderte er besonders das Bildungswesen, indem er in den Städten Lateinschulen anlegte, 1540 das Gymnasium in Königsberg und 1544 die dortige Universität, die Albertus-Universität („Albertina“) gründete. Albrecht starb am 20. März 1568 auf der Burg Tapiau an der Pest, 16 Stunden nach ihm auch seine zweite Gemahlin Anna Maria.

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