Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

Die 5 gruseligsten Ecken in Ansbach

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  • Am 12. August 2017
Das Mausloch. Foto: Larissa Noack

Das Mausloch. Foto: Larissa Noack

Scaaary!

So schön unsere Stadt auch sein mag, wie in jeder Metropole gibt es auch in Ansbach Ecken, die man grundsätzlich meidet. Vor allem als Frau wünscht man sich hier und da am liebsten einen starken Männerarm neben sich, an den man sich sicherheitshalber klammern kann. In Ansbach kann es auch schon in der Innenstadt ziemlich beunruhigend sein, wenn man bei Dämmerung in den kleinen Gässchen unterwegs ist und mit schnellen Schritten seinen Weg nach Hause sucht. Spätestens ab acht Uhr abends herrscht hier gähnende Leere! Doch welche Ecken sind die gruseligsten, an denen man sich immer wieder gut zureden und beherrschen muss, nicht aus Instinkt loszurennen?

Mausloch

Das Mausloch heißt nicht umsonst Mausloch! Hier sind kleine und große Ratten zu Hause, die Durchgänge sind heruntergekommen und mit Graffiti vollgesprüht und strahlen so alles andere als eine gemütliche Atmosphäre aus. Besonders weil dieser Bereich nur spärlich mit Laternen beleuchtet ist, dauert es nicht lange, bis man sich fürchtet. Wahrscheinlich geht es aber nicht nur den Ansbacherinnen so – auch die Männer legen sicher einen Schritt zu, wenn sie die Abkürzung durch die Unterführung wählen.

Bahnhofsunterführung

Dass unser Bahnhof nicht der Schönste und Gepflegteste ist, ist nicht nur uns bekannt, sondern fällt auch Besuchern und Touristen im ersten Moment auf. Besonders gruselig wird es nachts in der Bahnhofsunterführung. Auch wenn hier versucht wurde, mit buntem Graffiti und süßen Malereien dem grauen Gemäuer etwas von seinem einengenden Flair zu nehmen, fühlt man sich trotzdem nicht wirklich sicher und aufgehoben. Spätestens beim hinteren Aufzug helfen auch die ganzen positiven Gedanken nichts mehr. Wer keine Lust auf eine Fahrt in einem nach Urin stinkenden Aufzug hat, muss wohl oder die Treppe nehmen, die alles andere als einladend und dunkel wirkt.

BKH

Wer das Bezirkskrankenhaus tagsüber schon einmal besucht hat oder dort vielleicht sogar öfters einen kleinen Spaziergang unternimmt, weiß ganz genau, wie ordentlich und gepflegt die Wege und Blumenbeete sind. Auch die Häuser sind alles andere als herunter gekommen und lassen einen bei strahlendem Sonnenschein für kurze Zeit den Alltagsstress vergessen. Genau das wird dem BKH nachts vielleicht zum Verhängnis. Die Ordnung und die Stille wirkt nachts zum Teil beängstigend und einschüchternd.

Entlang der Bahngleise

Ob bei der Kanalstraße, der Schalkhäuser oder der Braterstraße: Die kleinen Gässchen entlang der Bahngleise sind schon tagsüber kein Ort, den man sich unbedingt anschauen muss. Teilweise mit Graffiti vollgesprüht und Häuser mit eingebrochenen und zersprungenen Fensterscheiben, bei denen man lieber nicht wissen will, was sich dahinter versteckt. Auch wenn die Gassen oft der kürzeste Weg zum Bahnhof oder zum Supermarkt sind, nehmen viele lieber eine etwas längere Strecke auf sich, um zum Ziel zu gelangen.

Hofgarten

Bei Sonnenlicht ein oft aufgesuchter Ort, um Freunden und Bekannten die Schönheit Ansbachs zu präsentieren, um zu picknicken oder auf einer Parkbank seine wohlverdiente Mittagspause zu genießen. Ja, der Hofgarten kann sich wirklich sehen lassen! Trotzdem möchte man auch hier nachts nicht unterwegs sein. Wer schnell Angst bekommt und hinter jeder Ecke und jedem Busch einen Dämon oder Zombie erwartet, hat alles, aber keinen entspannten Weg vor sich. Nicht umsonst ist der Hofgarten nachts geschlossen – so können wir nicht rein und die Zombies gar nicht erst raus!

Letztes Update Sonntag 13. August 2017, 15:50 Uhr. 

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