Ansbach Plus | 23. August 2017 AN + | 23.08.2017

5 Dinge, die typisch Ansbacherisch sind

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  • Am 13. Juli 2017
Sonnenuntergang über Ansbach. Foto: Flo_mitohneh

Sonnenuntergang über Ansbach. Foto: Flo_mitohneh

Typisch

Ansbach ist nicht gerade die größte Metropole Deutschlands, liegt mitten in Franken und ist besonders für seine ländliche Umgebung bekannt. Nicht selten passiert es, dass niemand wirklich weiß, wo Ansbach liegt, wenn man auf die Frage nach seiner Heimat antwortet. Ist unsere Stadt vielleicht nur eine unter vielen und genauso durchschnittlich wie jede andere?

Richtige Antwort: Nein! Natürlich ist Ansbach nicht Hamburg und kann mit keinem Fischmarkt dienen, und auch die Allianz Arena findet man hier nicht. Trotzdem gibt es auch bei uns definitiv ein paar Dinge, die einfach typisch sind und die Leute (jedenfalls die, die unsere Stadt kennen) sofort an Ansbach erinnern!

Frängische Brodwöschd

Die Ansbacher Bratwurst - für viele einfach die Beste! Foto: Stadt Ansbach

Die Ansbacher Bratwurst – für viele einfach die Beste! Foto: Stadt Ansbach

Was fällt Dir als Erstes ein, wenn Du an Franken denkst? Klar, ans Essen! Die fränkischen Gerichte wie Schäufele & Co. sind nicht nur bei uns das Highlight des Tages, sondern lockt viele Touristen in unsere wunderschöne Region. Herausstechend und absolut einzigartig vom Geschmack ist allerdings nur Eins: die Ansbacher Bratwurst! Mit den speziell ausgewählten Gewürzen und ihrer langen Tradition zaubert sie zusammen mit Kraut und Schwarzbrot oder Kartoffelsalat Jung und Alt ein Lächeln ins Gesicht und ist so definitiv nur bei uns zu finden!

Was macht die Ansbacher Bratwurst so besonders?

Herrieder Tor

Die Ansbacher Innenstadt. Foto: Larissa Noack

Die Ansbacher Innenstadt. Foto: Larissa Noack

Heißt zwar nicht so, gehört aber trotzdem zu Ansbach! Das Herrieder Tor ist sozusagen das Eingangstor in unsere zwar etwas verlassene, aber dennoch liebevolle Altstadt und ein Highlight, an dem jeder Tourist einmal gewesen sein muss.

Der Unterbau des bekannten Wahrzeichens besteht übrigens schon seit dem 15. Jahrhundert, Mitte des 18. Jahrhunderts war Karl Wilhelm Friedrich – auch bekannt als „Der wilde Markgraf“ – dafür verantwortlich, dass der Unterbau mit einem 47 Meter hohem Turm darauf versehen wurde. Logischerweise wurde das Baudenkmal nach dem gut zehn Kilometer entfernten Herrieden benannt.

Rokoko-Festspiele

Rokoko-Festspiele. Foto: Michael Vogel

Rokoko-Festspiele. Foto: Michael Vogel

In jedem Reiseführer wird es mehr als angepriesen und auch so ist Ansbach dafür wohl am meisten bekannt: Einmal im Jahr finden nämlich die Rokoko-Festspiele hauptsächlich im Hofgarten bei der Orangerie statt und verzaubern unsere Stadt immer wieder.

Übergroße Perücken, aufwendige Kostüme mit Liebe zum Detail, Pferde, Kutschen und vieles mehr gibt es an diesen Tagen zahlreich zu sehen und laden ein, sich für ein paar Stunden auf eine Zeitreise zu begeben.

5 Dinge, die Du bei den Rokoko-Festspielen gemacht haben musst

Fernsehturm

Symbolfoto: Pascal Höfig

Symbolfoto: Pascal Höfig

Little Berlin? Vielleicht nicht so ganz, fest steht aber, dass man Ansbach wirklich leicht an dem Fernsehturm erkennen kann! Schon von weit, weit weg ragt er in den Himmel und ist wohl mit das einzige Bauwerk, dass einem ein kleines bisschen Großstadt-Feeling vermitteln könnte.

Besonders schön wirkt der Fernsehturm, wenn man an einem sommerlichen Abend bei Sonnenuntergang auf Ansbach zu fährt oder von einer kleinen Erhöhung über Ansbach blicken kann – man muss schon sagen, ein kleines bisschen atmenberaubend!

Über den Dächern Ansbachs: Die schönsten Aussichtspunkte

Kaspar Hauser

Kaspar Hauser Statue auf dem Montgelas-Platz. Foto: Larissa Noack

Kaspar Hauser Statue auf dem Montgelas-Platz. Foto: Larissa Noack

Last, but not least: Auch die rätselhafte Geschichte um Kaspar Hauser verbindet einiges mit Ansbach! Der Findling tauchte damals anscheinend verstört und geistig verwirrt in Nürnberg auf, konnte allerdings kaum sprechen und somit nicht erklären, woher er stammt.

Nach mehreren Mordanschlägen wurde er von einem Maskierten so sehr mit Stichwunden verletzt, dass Kaspar am 14. Dezember 1833 in Ansbach starb. Der Grund für die Mordversuche soll anscheinend folgender gewesen sein: Hauser war der Erbprinz von Baden, den man gegen einen totkranken Säugling ausgetauscht und weggeschafft habe, um einer Nebenlinie des badischen Fürstenhauses die Thronfolge zu ermöglichen.

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