Ansbach Plus | 23. August 2017 AN + | 23.08.2017

Mehr Komfort für Patienten bei Aufnahme und Entlassung

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  • Am 03. Juli 2017
Arzthelferin Marianka Walz, Pflegerische Leiterin Sabine Wening, Projektkoordinatorin Alexandra Lang-Gehring und Servicekraft Daniela Greve (v.l.) im neuen Entlassbereich. Foto: ANregiomed

Arzthelferin Marianka Walz, Pflegerische Leiterin Sabine Wening, Projektkoordinatorin Alexandra Lang-Gehring und Servicekraft Daniela Greve (v.l.) im neuen Entlassbereich. Foto: ANregiomed

Neues Konzept

Aufnahme und Entlassung von Patienten sind wesentliche Aufgaben im Klinikalltag. Umso wichtiger ist es, für reibungslose Abläufe zu sorgen und beide Phasen für die Patienten so komfortabel wie möglich zu gestalten. Deshalb wurden bei ANregiomed für Aufnahme und Entlassung neue Konzepte entwickelt, die jetzt im Klinikum Ansbach umgesetzt werden.

Ambulatorium als Aufnahmestation

„Das Konzept einer Aufnahmestation, wie sie auch im zukünftigen Neubau geplant ist, wird bereits jetzt in einem reduzierten Umfang umgesetzt“, erläutert Stationsleitung Sabine Wening. Genau wie Patienten, die sich ambulanten Eingriffen unterziehen, kommen jetzt auch stationäre Patienten zu Wahleingriffen am OP-Tag ins so genannte „Ambulatorium“ im Erdgeschoss des Klinikums. Dort werden sie in Empfang genommen, für die OP vorbereitet und von dort aus in den OP gefahren.

„Patienten und Angehörige finden sich in einem strukturierten und ruhigen Aufnahmebereich ein. Die Mitarbeiter der Aufnahmestation kümmern sich ausschließlich um den Aufnahmeprozess und die Vorbereitung zur OP“, hebt Dr. Wolfgang Hilpert, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv-/Notfallmedizin und Schmerztherapie, hervor. Eine entspannte Atmosphäre soll helfen, die Angst vor der Operation zu mindern. „So kann sich der Patient in Ruhe auf den anstehenden Eingriff vorbereiten.“

Entlastung und verkürzte Wartezeiten

Dies hat nicht nur verkürzte Wartezeiten zur Folge. Durch das neue Aufnahmekonzept sollen auch die Mitarbeiter der Pflegestationen entlastet werden. „Wir versuchen, den Zeitdruck im morgendlichen Stationsbetrieb abzubauen, indem wir den Stationen Leistungen abnehmen, die nicht von examinierten Pflegekräften erbracht werden müssen“, erklärt Alexandra Lang-Gehring, die als Projektleitung für die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes verantwortlich zeichnet. Im Aufnahmebereich werden die Patienten von medizinischen Fachangestellten betreut, sofern beim Patienten keine Erkrankungen vorliegen, die bereits vor dem Eingriff einer umfangreichen Versorgung bedürfen.

Komfortabler Entlassbereich

Neben der Aufnahme ist auch die Patientenentlassung neu organisiert. Das Buffet- zimmer auf der ehemaligen Wochenstation wurde zu einem komfortablen Entlass- bereich für die Patienten umgebaut. Hier wurde für die Patienten eine sichere und komfortable Umgebung geschaffen, in der sie am Entlassungstag die Zeit bis zu ihrer Abholung nach Hause in angenehmer Atmosphäre verbringen können. „So können die stationären Betten frühzeitig zur Nachbelegung wieder freigegeben werden, und die Reinigung der Zimmer und die Bettenaufbereitung können in einem Fluss erfolgen“, sagt Alexandra Lang-Gehring.

Engpässe bei der Verlegung

„Darüber hinaus kam es in der Notaufnahme immer wieder zu Engpässen bei der Verlegung auf Station. Durch die Inbetriebnahme des Entlassbereich konnte diese Situation nun entzerrt werden.“ Ob ein Patient aufgrund seines Gesundheitszustandes für den Entlassbereich geeignet ist, entscheidet das ärztliche und pflegerische Team der entlassenden Station bei der Festsetzung des Entlassungstermins. Der Entlassbereich ist mit 15 bis maximal 20 Warteplätzen ausgestattet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der ANregiomed. 

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