Ansbach Plus | 23. Juli 2017 AN + | 23.07.2017

Ansbach goes Hollywood? Antonia Frank und ihr Kurzfilmprojekt „Aufprall“

avatar
  • Am 20. Juni 2017
Antonia Frank studiert an der FH in Ansbach. Foto: Veronika Runt

Antonia Frank studiert an der FH in Ansbach. Foto: Veronika Runt

Filmprojekt an der FH Ansbach

Der Studiengang „Multimedia und Kommunikation“ in Ansbach bietet neben Fachbereichen wie Audio, Journalismus oder Mediendesign auch einen Film-Schwerpunkt. Momentan belegen 18 Studenten diesen Schwerpunkt, dessen Aufgabe darin besteht, einen Kurzfilm basierend auf einem eigens geschriebenen Drehbuch zum Thema „Verpasste Chance“ zu produzieren. Die fertigen Filme werden Ende des Jahres im Rahmen eines Premierenabends im Cinecittà Kino in Nürnberg öffentlich gezeigt.

Worum geht es in diesem Projekt?

Auch die Studentin Antonia Frank will ihre persönliche Vision auf die große Leinwand bringen. Sie erzählt von einem jungen Mädchen namens Caro, deren Eltern sich scheiden lassen wollen. Hin- und hergerissen zwischen Mutter und Vater, glaubt Caro ihren Kummer über die Trennung im Alkohol ertränken zu können.

Da die Hochschule Ansbach keine staatlich anerkannte Filmhochschule ist und somit auch keine Fördergelder erhält, muss Antonia alles, was mit der Produktion zu tun hat, aus eigener Tasche bezahlen. Da sie bestimmte Ansprüche in Bezug auf die Qualität ihres Films stellt, übersteigen die Kosten leider den – für Studenten typischen – Geldbeutel.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter diesem Herzensprojekt steckt Antonia Frank, 22 Jahre alt und aus dem mittelfränkischen Ansbach. Als sehr heimatverbundener Mensch ist Antonia nach ihrem Fachabitur in der Kleinstadt zum Studieren geblieben. Seit drei Jahren studiert sie jetzt schon Multimedia und Kommunikation, ihre Entscheidung, in Ansbach zu bleiben, hat sie nie bereut.

Sie selbst würde sich als einen kreativen Menschen beschreiben, der sich neben Film auch für Design, Musik und Literatur begeistert. Seit ihrer Jugend spielt sie Gitarre, besucht regelmäßig klassische Konzerte und liest besonders gerne historische Romane.

Das Kurzfilmprojekt "Aufprall" von Antonia Frank. Foto: Antonia Frank

Das Kurzfilmprojekt „Aufprall“ von Antonia Frank. Foto: Antonia Frank

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit diesem Projekt möchte Antonia Menschen ansprechen, die sich mit dem Thema Scheidung oder Trennung identifizieren können. „Aufprall“ soll die mit Scheidung verbundenen Probleme aufgreifen und den Trennungsverlauf aus der Sichtweise des Kindes zeigen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Mit ihrem Kurzfilm möchte die Ansbacherin denjenigen eine Stimme verleihen, die am meisten unter der Scheidung der Eltern leiden: die Kinder. Die Ängste, die Kinder in der Zeit einer Trennung spüren, gehen häufig an den Eltern vorbei. Antonias Geschichte soll Augen öffnen, Herzen berühren und verstecktes Leid ans Licht bringen.

Spenden für „Aufprall“

Ein Projekt wie dieses lässt sich aber nicht ohne Hilfe stemmen. Denn Ansbach ist nicht Hollywood – ja, noch nicht einmal München. Jeder der Studenten muss für sämtliche Produktionskosten selbst aufkommen, da die Hochschule keine staatlichen Fördergelder für solche Filmprojekte bekommt. So hat Antonia eine PayPal.me Seite eingerichtet, um freiwillige Spenden zu sammeln: https://www.paypal.me/kurzfilmantoniafrank

Was sie mit dem Geld bezahlt? Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung der Schauspieler und des Drehteams, Leihgebühren für Equipment, Löhne für die Postproduktion, etc. pp. Deshalb ist sie auf Hilfe angewiesen: egal ob als Privatperson oder als Unternehmen – nur freiwillige Unterstützer können dafür sorgen, dass Antonia ihr Projekt nach ihren Vorstellungen verwirklichen kann.

Weitere Informationen rund um den Dreh findet ihr auf Antonia’s Facebook-Seite: https://www.facebook.com/kurzfilmaufprall/

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige