Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Förderung & Co.: Wechsel zu Elektroautos immer attraktiver

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Elektromobilität auf dem Vormarsch. Foto: Pascal Höfig

Elektromobilität auf dem Vormarsch – Foto: Pascal Höfig

Elektromobilität-Förderung in Bayern

Bayern setzt auf Umweltschutz durch Elektrofahrzeuge. Bereits im September 2016 erfolgte der Beschluss des bayerisch-sächsischen Gesetzentwurfs zur Förderung von Elektromobilität und Barrierefreiheit. Teil dieser Förderung ist beispielsweise die Einführung von Kaufprämien für Hybrid- und Elektroautos, um deren Verkaufszahlen zu steigern. Diese Prämien werden sowohl durch die Automobilbranche als auch durch Geldmittel des Bundes subventioniert.

Verkauf des Gebrauchtwagen – so einfach geht’s

Wer die Förderung der Elektromobilität nutzen und etwas Gutes für die Umwelt tun möchte, sollte seinen alten Gebrauchtwagen am besten schnell verkaufen. Einen solchen unkomplizierten Verkauf ermöglichen unter anderem Anbieter wie wirkaufendeinauto.de. Zwei der über 100 deutschen Filialen finden sich zum Beispiel auch in Nürnberg. Dort werden Gebrauchtwagen nach einer Bewertung im Internet auch kostenlos vor Ort begutachtet und umgehend angekauft. Sogar die Abmeldung bei der Zulassungsstelle übernimmt der Dienstleister, sodass Sie schnell den Verkaufserlös in Ihr neues und umweltfreundliches Elektroauto investieren können.

Errichtung von Ladestationen wird einfacher

Nicht nur der Kaufpreis elektrisch betriebener Fahrzeuge und Hybride wird subventioniert und damit attraktiver. Auch der Besitz und Betrieb eines solchen Autos soll künftig interessanter werden. So sieht der bayerisch-sächsische Gesetzentwurf zur Förderung von Elektromobilität und Barrierefreiheit vor, Umbauten von Gemeinschaftseigentum zur Einrichtung von Ladestationen zu erleichtern. Das betrifft besonders Besitzer von Eigentumswohnungen, deren zugewiesener Garagenstellplatz Teil des Eigentums der Hausgemeinschaft ist. Bisher musste für die dauerhafte bauliche Veränderung solcher Plätze die Zustimmung aller Bewohner der Hausgemeinschaft vorliegen. Dies führt derzeit dazu, dass bereits eine einzige Person den Bau einer Ladestation für Elektrofahrzeuge verhindern kann.

Unkompliziert, barrierefrei, schneller

Dies soll künftig gesetzlich geregelt werden, sodass nicht nur das Anbringen von Ladestationen einfacher ist, sondern auch barrierefreie Umbauten für ältere und/oder behinderte Menschen schneller und problemlos durchgeführt werden können. Auch steuerlich wird sich mit dem Gesetzentwurf einiges ändern. So soll es zum Beispiel in Zukunft möglich sein, Elektrofahrzeuge kostenlos am Arbeitsplatz aufladen zu können. Dies soll eine geplante Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen möglich machen, die den Betrieb einer solchen Ladestation für Arbeitgeber attraktiver machen soll.

Strom an jeder Ecke

Die Förderung von Elektromobilität und Barrierefreiheit sieht ebenfalls den Ausbau der Ladeinfrastruktur vor. Während bisher einer der größten Kritikpunkte an Elektrofahrzeugen die wenigen Ladestationen ist, soll das in Zukunft kein Problem mehr sein. Der bayerisch-sächsische Gesetzesentwurf sieht bis 2020 bis zu 7.000 öffentliche Ladesäulen in Bayern vor. Bereits heute gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Ladestationen, die durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie im Ladeatlas übersichtlich dargestellt werden.

App für Dein Elektroauto

Der Ladeatlas ist sowohl über den Webbrowser als auch via App erreichbar, weswegen auch unterwegs bequem die nächste Ladestation gefunden werden kann. Die Anzeige dieser Stationen erfolgt in der Regel in Echtzeit. Hier finden Sie schnell Informationen darüber, welche Stationen frei, belegt, teilweise belegt oder außer Betrieb sind. Weiterhin erfahren Sie hier, für welche dieser Stationen zum Beispiel ein Parkschein notwendig und wie lange am Tag sie geöffnet ist, wie viel kW dort maximal ausgegeben wird und welche Anschlusstypen zur Verfügung stehen. Diese Auskunft erhalten Sie nicht nur für Ladestationen in Bayern oder ganz Deutschland, sondern auch im Vereinigten Königreich, in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern Europas.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem externen Redakteur F.B.

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