Ansbach Plus | 25. Juni 2017 AN + | 25.06.2017

6 verrückte Dinge, die man in Ansbach gemacht haben sollte

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  • Am 29. Mai 2017
Das Herrieder Tor. Foto: Larissa Noack

Das Herrieder Tor. Foto: Larissa Noack

Ein bisschen verrückt schadet nie

Work, Eat, Sleep, Repeat! Wenn man nicht aufpasst, nimmt die Regelmäßigkeit schnell Überhand und es kommt dazu, dass man Montag nicht mehr von Donnerstag unterscheiden kann. Jeden Tag das Gleiche tun, nach den sozialerwünschten Normen leben und brav alles erledigen, was man aufgetragen bekommt. Manchmal kann das ganz schön eintönig sein, oder?

Für alle, die auf der Suche nach frischem Wind sind und mal wieder etwas Schwung in den gewöhnlichen Alltag bringen wollen, haben wir hier ein paar ausgefallene Ideen. Viele davon sind vielleicht mit einem kleinen Augenzwinkern zu lesen und nicht ganz so ernst zu nehmen, einige der Vorschläge können aber für die ein oder anderen ein Anreiz sein, sein Leben ab und zu etwas aufregender zu gestalten!

Ausritt auf dem Anscavallo

Es ist nicht zu übersehen – das wunderschöne und übergroße Pferd aus Metall am Schlossplatz ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten Ansbachs, das auf der Liste eines jeden Touristen stehen muss. Wenn man sich hier allerdings schon ein wenig eingelebt hat, schenkt man dem Anscavallo oft gar keine Beachtung mehr und läuft zwischen den Füßen des Pferdes hindurch. Klar, man kennt es eben schon! Doch das selbstverständlich nur von unten. Auf das Pferd zu klettern, um einen tollen Ausblick über den Schlossplatz und die Promenade zu erhaschen, haben sich bestimmt noch nicht viele getraut.

Sich auf das Anscavallo zu schwingen und einen kleinen „Ausritt“ zu unternehmen, gehört auf jeden Fall zu den verrücktesten Dingen, die man in Ansbach unternehmen kann. Leider kann diese Idee nicht in die Tat umgesetzt werden, das Metall-Pferd zu beklettern ist nämlich logischerweise verboten! Ganz zu schweigen davon, dass diese Aktion gefährlich ist.

Anscavallo. Foto: Rainer Wagner

Anscavallo. Foto: Rainer Wagner

Einen Tag dialektfrei reden

Man kann sagen, was man will, fest steht aber, dass Ansbacher keinenfalls dialektfrei reden. Bratwöscht, Goggl, Blumma oder Gwaaf – wer selbst fränkisch spricht, versteht diese Begriffe auf Anhieb. Andere tun sich vielleicht schon etwas schwerer und müssen zweimal lesen! Auch, dass unser „T“ und „P“ eher wie ein „D“ und „B“ klingen, stört uns nicht weiter und macht die Ansbacher einfach aus! Von Hochdeutsch sind wir wirklich weit entfernt.

Deswegen wäre es sicher keine leichte Herausforderung für uns Franken, einen ganzen Tag hochdeutsch zu sprechen! Aus „Heud is aba widda gscheid warrm“ wird „Heute ist es aber sehr warm!“ und „I hob hoid ga ka zeid“ „Ich hab heute wirklich keine Zeit“. Keine leichte Aufgabe! Die überraschten Gesichter, die man an diesem Tag sehen wird, sind bestimmt Gold wert!

Der Fränkische Dialekt ist schon irgendwie süß! Foto: Dominik Ziegler

Der Fränkische Dialekt ist schon irgendwie süß! Foto: Dominik Ziegler

Selfie-time mit Gumbertus

Jaja, der gute, alte Sankt Gumbertus. In starrer Position verharrt seine Statue an der Aquella-Brücke und segnet alle vorbei laufenden und fahrenden Menschen. Doch statt jeden Tag an ihm gleichgültig vorbei zu laufen, freut er sich sicher, wenn man sich auch mal kurz für ihn Zeit nimmt.

Wer sich gerne blamiert, sollte also die Stufen zu ihm hinauf steigen und ein paar Selfies mit ihm machen! Erstens kann nicht jeder von sich behaupten, ein Selfie mit einem Heiligen geschossen zu haben, und zweitens unterhält man während dieser Aktion sicher die Autofahrer, die an der Kreuzung der Würzburger Landstraße und der Karpfenstraße auf eine grüne Ampel warten.

Der Heilige Gumbertus findet man bei der Aquella-Brücke. Foto: Larissa Noack

Der Heilige Gumbertus findet man bei der Aquella-Brücke. Foto: Larissa Noack

Als Statist bei den Rokoko Festspielen

Wäre es nicht cool, einmal in die Vergangenheit reisen zu können? Zu sehen, wie das Leben und die Welt noch ohne Smartphones, Autos und unsinnige Technik funktionierte und man sich im hohen Adel mit Perücken und ausladenden Kleidern zurecht machte?

Tja, in Ansbach hast Du jedes Jahr die Chance an so einer „Zeitreise“ einmal teilzunehmen! Bei den Rokoko Festspielen im Hofgarten geben sich eine Menge Leute große Mühe, die „Reise“ so echt wie möglich zu gestalten. Mit Perücken, ausgefallenem Make Up und Kleidungsstücken im Rokoko Stil schlüpfen die Statisten und begeisterten Ansbacher Bürger in ihre Rollen und schwingen im Hofgarten zu Orchestermusik ihr Tanzbein. Wer schon einmal dort war, weiß selbst, wie man für einen Moment wirklich den Eindruck hat, das Ganze sei real und man sei tatsächlich in die Vergangenheit gereist.

Die Veranstalter suchen jedes Jahr aufs Neue Statisten, die sich dazu bereit erklären, für ein paar Tage in ihren Kostüme Ansbach noch ein wenig mehr mit „Rokoko-Feeling“ zu beleben.

Wer Lust auf eine verrückte Erfahrung hat, sollte sich hierfür auf jeden Fall melden! Nicht oft bekommt man die Chance, sich selbst so zu sehen. Und davon mal abgesehen hat man mit ein paar Freunden sicherlich sehr spaßige Tage, an die man sich noch lange erinnern wird!

Rokoko Festspiele. Foto: Michael Vogel

Rokoko Festspiele. Foto: Michael Vogel

Wagenladung Orangen an die Orangerie ausliefern

Die Orangerie kennt wirklich jeder in Ansbach! Unübersehbar erstrahlt sie in voller Pracht entlang der Nürnberger Straße und zählt definitiv zu den Wahrzeichen unserer Stadt. Doch warum heißt sie eigentlich „Orangerie“? Eine mögliche Erklärung wäre, dass sie damals die Anlaufstelle für gutes Obst war und man die besten Orangen der Stadt kaufen konnte.

Wer dieser Erklärung Glauben schenkt und ein kleiner Spaßvogel ist, für den haben wir hier eine weitere Idee, um dem gewöhnlichen Alltag für ein paar Stunden den Rücken zuzukehren und die Leute mit Sicherheit zum Lachen zu bringen. Kaufe so viel von den fruchtigen Zitrusfrüchten, wie nur irgendwie möglich. Fahre anschließend mit deiner Wagenladung Orangen zu dem Ansbacher Wahrzeichen und liefer Dein Frachtgut schließlich bei Deinem Ziel ab: der Orangerie!

Orangerie. Foto: Franziska Roos

Orangerie. Foto: Franziska Roos

Die Rezat überqueren – schwimmend

Entlang der Rezat ist wohl jeder Ansbacher schon einmal mit dem Fahrrad gefahren oder spazieren gegangen. Auch wenn unser Bächlein nicht mit dem Main oder der Donau zu vergleichen ist, kann es trotz allem sehr entspannend sein, sich bei Sonne und warmer Sommerluft in unmittelbarer Nähe niederzulassen und ein Picknick zu machen.

Das ist zwar eine wunderschöne Idee für den Sommer, aber nicht gerade kreativ und einfallsreich! Für Mutige haben wir hier mal einen etwas ausgefalleneren Vorschlag:

Lauft nicht neben der Rezat oder fahrt sie entlang und überquert sie auch nicht über eine Brücke. Nehmt allen Mut zusammen und durchquert den Bach – und zwar schwimmend! Dass man die Rezat schon einmal wortwörtlich durchquert hat, kann bestimmt nicht jeder Ansbacher von sich behaupten!

More Ideas

Du hast noch mehr verrückte Ideen, wie man dem Alltag entfliehen und ein wenig Schwung in den Tagesablauf bringen kann? Dann teil uns Deine Vorschläge mit und kommentiere sie unter dem Beitrag.

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