Ansbach Plus | 21. August 2017 AN + | 21.08.2017

SANA-Kliniken Schlusslicht bei Patientenzufriedenheit

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  • Am 25. April 2017
TIZ und Klinikum Foto: Reiter & Schwieger

TIZ und Klinikum. Foto: Reiter & Schwieger

Repräsentative Umfrage

Sowohl in Franken als auch in Baden-Württemberg sind vom Klinikkonzern Sana AG geführte Krankenhäuser Schlusslicht bei der Patientenzufriedenheit, so MdB Harald Weinberg von der Fraktion „Die Linke“ im Deutschen Bundestag. Das ergibt eine im April 2017 veröffentlichte repräsentative Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK).

Demnach schneidet die Sana-Klinik Hof mit 67,6 Prozent in Franken am schlechtesten ab1. In Baden-Württemberg steht die Sana-Klinik Biberach mit nur 64,4 Prozent Zufriedenheit bei Patienten am stärksten in der Kritik. Beide Häuser wurden vor einigen Jahren vom privaten Klinikkonzern übernommen.

„Gesundheit statt Rendite bringt ANregiomed voran“

Die aktuellen Zahlen kommentiert der krankenhauspolitische Sprecher im Bundestag, MdB Harald Weinberg: „Das Geschäftsmodell von Sana, aus Auslagerungen und Kürzungen in patientennahen Bereichen Profit herauszuschlagen, ist kurzsichtig. Diese Unternehmenspolitik nützt einigen Sana- Aktionären, nicht aber der Versorgung der Menschen.

So werden Patienten vergrault und Fachpersonal abgeschreckt. Klar muss daher sein: Gesundheit statt Rendite bringt ANregiomed voran. Der Einstieg in Verhandlungen mit Sana über die Geschäftsbesorgung der Kliniken in Stadt und Landkreis Ansbach war ein unausgegorener Schnellschuss. Sie sollten besser jetzt als später abgebrochen werden.“

Mehr Orientierung am Patientenwohl

Die TK-Umfrage zeige auch, dass konsequente Orientierung am Patientenwohl nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit verbessere. Ziel müsse nun sein, die Zustimmungswerte bei den Kliniken Ansbach (74,7 Prozent Zufriedenheit) und Dinkelsbühl (78,1 Prozent) etwa durch eine gute Personalausstattung in der Pflege zu verbessern sowie den hohen Zuspruch zum Krankenhaus in Rothenburg (90,9 Prozent Zufriedenheit) nicht durch Schlechterstellung der hervorragend arbeitenden Beschäftigten zu gefährden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von MdB Harald Weinberg, Fraktion „Die Linke“ im Deutschen Bundestag.

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