Ansbach Plus | 24. Juli 2017 AN + | 24.07.2017

Gastbeitrag: 10 Dinge, die Ansbacher niemals sagen

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  • Am 25. April 2017
Über den Dächern Ansbachs! Foto: Larissa Noack

Über den Dächern Ansbachs! Foto: Larissa Noack

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Bereits in Teil 1 haben wir über Dinge geschrieben, die wohl kein Ansbacher so schnell über die Lippen bringt. Da viele Leser unter dem Beitrag kommentierten und weitere Ideen hatten, kommt hier der zweite Teil!

1 „Die Promenade ist voll schön geworden!“

Jeder hat einen anderen Geschmack, so auch, wenn es um die Gestaltung einzelner Stadtteile geht. Allerdings stimmen hier sicher nicht wenige zu: Mit den „abgespacten“ Straßenlaternen, die so gar nicht zum barocken Ansbach passen, der viel zu breiten Fußgängerzone und den letztendlich doch schmalen Fahrbahn entspricht die fertiggestellte Promenade nicht wirklich den Vorstellungen der Ansbacher!

Die Straßenlaternen an der Promenade sind gewöhnungsbedürftig. Foto: Larissa Noack

Die Straßenlaternen an der Promenade sind gewöhnungsbedürftig. Foto: Larissa Noack

2 „Die Vielfalt an Geschäften in der schmucken Altstadt lädt zum Bummeln ein.“

Na, Lust auf eine kleine Bummelei in der Stadt? Kein Problem, allerdings liegt die Betonung hier eher auf „klein“ als auf „Bummelei“. Die Vielfältigkeit der Ansbacher Innenstadt lässt nämlich zu wünschen übrig und lädt nicht gerade zu einem langen Nachmittag ein, an dem man von Geschäft zu Geschäft schlendern kann.

3 „Ich vermisse einen Brillenladen …“

Stundenlange Suche und nur selten mit Erfolg! Brillenträger haben es in Ansbach wirklich nicht leicht, denn für ihre Sehschwäche interessieren sich nur die wenigsten. Nur durch Insider-Tipps findet man in den dunkelsten und hintersten Gässchen kleine Geschäfte, die gerade mal fünf verschiedene Brillengestelle zur Auswahl haben. Spaß beiseite!

In Ansbach bei der „Brillen-Suche“ fündig zu werden und durch ein super hippes und neumodisches Gestell die Neider der anderen auf sich zu ziehen, ist bei unseren zahlreichen Auswahlmöglichkeiten nun wirklich kein Problem!

Symbolbild Brillen. Foto: Pascal Höfig

Symbolbild Brillen. Foto: Pascal Höfig

4 „TC Buckenmaier könnte ruhig noch ein paar Läden aufmachen.“

Ein, oder zwei ..? Oder nein – gleich drei Stores in Ansbach gehören zu der Marke TC Buckenmaier! Auch wenn die einzelnen Fashion-Stores „Stall“, „TC Buckenmaier Frauenreich“ und „TC Buckemaier Männerschmiede“ viel zu bieten haben und die neusten Frühlingstrends für die Ansbacher bereithalten, sind drei Geschäfte von nur einer Modemarke vielleicht etwas viel.

5 „Zur Rush Hour kommt man total schnell aus Ansbach raus!“

Du hast es eilig und musst zu einer bestimmten Uhrzeit zu Hause sein? Dann ist die Rush Hour die ideale Zeit! Kaum rote Ampeln, Pendler oder Berufstätige, die nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause strömen, und grünes Licht, soweit das Auge reicht.

Nein, es gibt definitiv günstigere Zeiten, um in Ansbach eine kleine Spritztour zu unternehmen.

6 „Schade, dass es in Ansbach so wenig Spielcasinos gibt.“

Viva Las Ansbach! Ach halt warte, stopp: Viva Las Vegas! Bei diesem Song könnte man auch ganz einfach einen kleinen Teil des Textes ändern und den Namen unserer Stadt eintauschen. Ansbach macht nämlich der berühmten Metropole in Nevada in einem Punkt Konkurrenz – Spielcasinos! Gefühlt an jeder Ecke gibt es die Möglichkeit, sein Geld zu verprassen und sich der Spielsucht hinzugeben.

7 „Ein Dönerladen mehr könnte nicht schaden.“

Wie Sand am Meer – so könnte man fast meinen – gibt es in Ansbach Dönerläden! Klar, Döner ist nicht gleich Döner und jede Bude bereitet ihn anders zu. Allerdings stößt man in unserer Stadt auf auffallend viele Läden, die die türkische Spezialität an den Mann bringen wollen. Vielleicht sollte man in Ansbach ähnlich wie die Kneipenjagd auch mal eine „Dönerjagd“ veranstalten?

Das Döner Center in der Neustadt - einer von vielen Dönerläden in Ansbach. - Ftot: Isabel-Marie Köppel

Das Döner Center in der Neustadt – einer von vielen Dönerläden in Ansbach. – Foto: Isabel-Marie Köppel

8 „Das Angebot an Diskotheken ist in Ansbach sehr umfangreich und vielfältig.“

Wie wir alle wissen, ist die Qual der Wahl am Wochenende unerträglich, wenn es darum geht, wo mit den Freunden Party gemacht werden soll. Da sich Ansbach vor allem den Jüngeren und Partylöwen etwas bieten will, reihen sich in der Innenstadt Bars, Kneipen und Discos und machen einem die Entscheidung nicht leicht. Hier lässt es sich bis in die frühen Morgenstunden aushalten und man kann gar nicht anders, als es einfach mal krachen zu lassen!

9 „Es gibt viel zu wenig Nagelstudios in Ansbach!“

Brüchige Nägel? Kein Problem, denn in Ansbach stehen Dir mehr als genügend Nagelstudios zur Verfügung, die Deine Nägel in neuem Glanz erstrahlen lassen! Bunt, mit Mustern und Glitzersteinen oder im „French-Nails“-Design – wenn es um Nägel geht, kennt Ansbach so gut wie keine Grenzen. Sicher könnte man sich jeden einzelnen der Finger- und Zehennägel in einem anderen Studio gestalten lassen.

10 „Der Fußgängertunnel am Bahnhof ist sehr hell, freundlich und nachts sehr sicher.“

Nicht nur als Frau legt man hier einen Schritt zu und beeilt sich, über die Treppe nach oben und wieder ins Freie zu gelangen. Die Unterführung des Bahnhofs ist trotz der gut gemeinten, bunten Graffitis an den Wänden eher ein Ort zum Fürchten und wird von den meisten gemieden.

Die Bahnhofsunterführung in Ansbach. Foto: Larissa Noack

Die Bahnhofsunterführung in Ansbach. Foto: Larissa Noack

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@ansbachplus.de

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