Ansbach Plus | 26. Mai 2017 AN + | 26.05.2017

Carolin Widmann zu Gast bei der Staatsphilharmonie

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  • Am 13. April 2017
Das Nürnberger Staatstheater. Foto: Staatstheater Nürnberg

Das Nürnberger Staatstheater. Foto: Staatstheater Nürnberg

„Tiefensicht“ – 5. Philharmonisches Konzert

Brahms oder Wagner – dieser Glaubensfrage für Musikliebhaber im ausgehenden 19. Jahrhundert widmen sich Generalmusikdirektor Marcus Bosch und die Staatsphilharmonie mit dem Programm des 5. Philharmonischen Konzerts am Freitag, 21. April, um 20 Uhr, in der Meistersingerhalle.

Dem Utopisten Wagner, dessen Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ den Spielplan der Oper dominiert, setzt das Konzert seinen Antipoden Wagner entgegen. Der Konzertabend stellt Wagners „Siegfried“-Idyll und Brahms‘ Sinfonie Nr. 4 vor. Die Vierte Sinfonie ist das tragische Gegenstück zur Ersten, ein grimmiger sinfonischer Abgesang, der in einer großen Passacaglia gipfelt.

Richard Wagner greift in dem 1870 zur Geburt seines Sohnes komponierten „Siegfried“-Idyll Motive seiner Oper „Siegfried“ noch einmal auf, die Delikatesse und der elegische Zauber der kammermusikalischen Tondichtung sind jedoch weit entfernt von der Wucht von Wagners Musikdramen.

Violinkonzert von Györgi Ligeti

Nicht weniger duftig-leicht klingt das Violinkonzert des ungarischen Komponisten Györgi Ligeti. Der 2006 verstorbene Komponist begibt sich dabei auf die Suche nach „reinen“, aus Naturtönen abgelauschten Klängen und hat ein ebenso schillerndes wie effektvolles Violinkonzert geschrieben.

Als Solistin dieses faszinierenden, anspruchsvollen Werkes musiziert Carolin Widmann, eine der berühmtesten Geigerinnen für zeitgenössische Musik und die „eigensinnigstes und kompromissloseste Geigerin ihrer Generation“ (Die ZEIT), mit der Staatsphilharmonie Nürnberg.

Einführung in die Werke

Vor dem Konzert, um 19.15 Uhr, führt Musikdramaturg Kai Weßler im Konzertführer live in die Werke ein. Im Anschluss an das Konzert findet eine Philharmonische Lounge im Foyer statt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Staatstheaters Nürnberg.

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