Ansbach Plus | 25. April 2017 AN + | 25.04.2017

7 Gründe, warum man nicht mehr gerne ausgeht

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  • Am 02. April 2017
Symbolbild Party. Foto: Pascal Höfig

Symbolbild Party. Foto: Pascal Höfig

Bett statt Party

Tja, damals war alles noch besser. Bekannt waren wir als die Partycrasher, die jedes Wochenende in den coolsten Locations der Stadt anzutreffen waren. Bis in die Morgenstunden war man unterwegs und hat mit seinen Freunden das Leben gefeiert – um sich im Anschluss in einem Café wieder nüchtern zu futtern. Heute sind wir ein paar Jährchen älter und das Ausgehen ist in den Hintergrund gerückt. Aber warum eigentlich? Klar, die Verantwortung und die Familie wächst, der Job nimmt einen immer mehr ein – aber es gibt auch jede Menge weiterer Gründe, warum man nicht mehr gerne ausgeht.

Feiern gehen ist teuer

Party machen kann verdammt teuer sein! Um überhaupt erst in den Club zu kommen, muss man erst einmal locker fünf bis zehn Euro hinblättern. Während die Drinks früher nicht halb so viel gekostet haben, wie jetzt, sollte man sich bei den jetzigen Preisen wirklich überlegen, ob man sich überhaupt noch ein paar Getränke leisten sollte. Schließlich grüßt am nächsten Tag ohnehin nur der Kater und man bereut das Geld nicht für andere schöne Sachen ausgegeben zu haben.

Früher war es egal, wie ranzig der Club aussah, und ob die Toiletten unhygienischer nicht sein könnten, Hauptsache, man konnte möglichst billig feiern gehen. Mittlerweile hat man jedoch genug davon. Leider haben Ansprüche auch ihren Preis – sein Geld kann man dort zum Fenster hinauswerfen.

Immer mehr Freunde sind in Beziehungen

Sonst war es gar keine Frage, die Crew ist zusammen ausgegangen, was hatte man auch sonst vor am Wochenende? Sich im Club zusammen mit Beyoncé als Single Ladies outen und bis in die Morgenstunden unterwegs sein – das war die Erfüllung!

Leider legten sich mit der Zeit immer mehr der Freunde einen Partner zu und sind nun am Wochenende kaum noch verfügbar. „Lass uns lieber den neuen Teil von Fifty Shades of Grey sehen!“ oder „Wie wäre es mit der Buchvorstellung um 16:00?“ sind die typischen Aussagen eines hoffnungslos verliebten Paares. Natürlich immer verbunden mit dem Wörtchen „uns“. Und alleine feiern gehen ist nun mal keine Option.

Die große Liebe lernen wir eh nicht kennen

Damals wie heute – das Flirten gehört zum Ausgehen einfach dazu. Sich zu stylen und zurechtzumachen, um dem anderen Geschlecht zu gefallen, hatte aber auch immer seinen Reiz. Der Typ, der die vielen Drinks ausgegeben und dir so viele tolle Komplimente gemacht hat, hat sich dann komischerweise schon wieder nicht als Beziehungstyp herausgestellt. Und auch der One Night Stand hat sich nach dieser verzauberten Nacht nie wieder gemeldet. Dass man im Club wohl kaum seine große Liebe finden wird, haben wir damals eben noch nicht so wirklich wahrhaben wollen, aber heute wissen wir’s besser!

Zuhause bleiben ist einfach besser

Wenn man sich entscheiden müsste, würde man mittlerweile wahrscheinlich oft einen gemütlichen Abend Zuhause einer Party-Nacht vorziehen. Warum muss man sich stundenlang vor einem Club anstellen und zu viel Alkohol zu trinken, um am nächsten Tag komplett fertig zu sein? Man kann doch auch gemütlich den ganzen Abend Filme oder Serien sehen, eine Pizza bestellen und ein Gläschen Wein trinken! Keine Tränen, kein Drama, kein unnötiges Geld ausgeben – und am nächsten Tag kann man ganz ohne Kater ohne Probleme seine Wochenendpläne in die Tat umsetzen.

Zu viele Menschen im Club

Dass man beim Weggehen auf viele neue Menschen treffen wird ist klar, man verlässt schließlich das Haus, um soziale Kontakte zu knüpfen. Dennoch ist es nervig, wenn das Lokal brechend voll ist. Sich oft stundenlang vor dem Club anstellen zu müssen und eine Stunde einzurechnen, um seine Jacke abgeben zu können, ist einfach anstrengend.

Auf die Toilette zu gehen, muss man sich wirklich drei mal überlegen, denn es dauert erst seine Zeit, bis man es aus der Menge herausgeschafft hat, um sich schließlich erneut bei der Frauentoilette anstellen zu dürfen. So macht feiern gehen einfach keinen Spaß!

Das ganze Wochenende ist gelaufen

Früher konnte man problemlos zwei bis drei Mal am Wochenende feiern gehen. Da kam man freitags von der Arbeit, schlüpfte direkt in die Partykleidung und dachte erst Sonntagabend wieder an Schlaf. Mittlerweile zehrt ein Ausflug am Wochenende schon an unseren Kräften. Freitag Abend feiern gehen und morgens munter aus dem Bett hüpfen ist nicht mehr! Nach all den Party-Wochenenden weiß man es irgendwann besser, die freie Zeit kann man auch wirklich sinnvoller nutzen, als sich verkatert im Bett zu wälzen.

Nichts los in Ansbach

Der wohl allerwichtigste Grund, warum man in Ansbach nicht mehr feiern geht, ist dass es schlichtweg nichts gibt! Wenn es um Party geht ist in Ansbach tote Hose und bietet den Partyfreunden kaum Optionen, sich ins Nachtleben zu stürzen. Falls doch mal eine Party stattfindet, startet sie meistens außerhalb und man hat Probleme, ein Taxi für den Heimweg zu finden.

Wer sich da noch fragt, warum man heutzutage einen gemütlichen DVD- Abend einer aufregenden Partynacht vorzieht, der hat wirklich keine Ahnung.

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