Ansbach Plus | 23. Juni 2017 AN + | 23.06.2017

Das wird sich ab 1. April ändern

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  • Am 30. März 2017
Notaufnahme Krankenhaus Foto: Pascal Höfig

Notaufnahme Krankenhaus Foto: Pascal Höfig

Neue Regelungen

Nichts bleibt beim Alten: Das ist der Lauf der Zeit, Gesetze werden beschlossen oder geändert, Regeln festgelegt und auch in Ansbach werden sich die Neuerungen bemerkbar machen. Was ab April so alles anders laufen wird, haben wir euch unten aufgelistet.

Neuer 50-Euro-Schein

Nach der Einführung der neuen 5-, 10- und 20-Euro-Scheine soll nun am 4. April der neue fälschungssichere 50-Euro-Schein in Umlauf kommen. Dabei sollen, wie bereits bei den anderen neu erschienenen Scheinen, bestimmte Merkmale nur in bestimmtem UV-Licht zu sehen sein. Fälschungssicherheit ist gerade beim 50-Euro-Schein ein Thema, der die am häufigsten sichergestellte, gefälschte Banknote im 2. Halbjahr 2016 war. Als nächstes wird der 100-Euro-Schein erneuert, während es vom 500-Euro-Schein keine Neuauflage geben wird.

Vignettenpflicht für Frankreich-Touristen

Bedenkenlos mit dem Auto in eine größere Stadt in Frankreich zu fahren, könnte ab dem 1. April schwierig werden. Denn ab April muss sich dort jeder eine Vignette zulegen. Nach Paris und Grenoble werden in den nächsten Jahren 23 weitere französische Städte Umweltzonen einführen und auch im Ausland zugelassene Fahrzeuge benötigen dann eine Vignette. Diese ist schon seit März für 68 Euro erhältlich. Dann steht dem Trip nach Frankreich nichts mehr im Wege!

Führerscheinprüfung

Ab dem 1. April dürfen sich Fahrschüler auf etwas gefasst machen. Denn ab da erwarten diese zahlreiche neue und überarbeitete Fragen für die theoretische Fahrprüfung – darunter auch zusätzliche Bild- und Videofragen. Fahrprüflinge dürfen sich bei der Theorieprüfung auf 58 neue Fragen, darunter 13 neue Videofragen, freuen. Außerdem müssen ab Beginn des neuen Monats drei neue Verkehrszeichen-Fragen korrekt beantwortet werden.

Vermögensfreibetrag

Ab 1. April wird der Vermögensfreibetrag, der allgemein beim Bezug von Leistungen der Sozialhilfe gilt, von derzeit 2.600 Euro auf 5.000 Euro angehoben. Hiermit sind zum Beispiel Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, der Eingliederungshilfe oder der Hilfe zur Pflege gemeint, die bezogen werden. Außerdem neu ist, dass für jede volljährige Person, deren Einkommen und Vermögen für die Gewährung von Sozialhilfe maßgeblich ist, jeweils 5.000 Euro berücksichtigt werden.

Notfalldienst

In der Notaufnahme geht es manchmal drunter und drüber, von einer kleinen Schnittwunde, bis hin zu schweren Verletzungen kann dort alles vorkommen. Damit echte Notfälle jetzt möglichst schnell behandelt werden können, tritt zum 1. April die Reform des Notdiensthonorars in Kraft. Ein Notaufnahmearzt muss ab dann im Krankenhaus entscheiden, wer ein dringender Notfall ist. Weniger dringende Fälle sollen dann an niedergelassene Ärzte und deren Bereitschaftsdienste verwiesen werden. Dafür erhalten Kliniken zukünftig eine „Abklärungspauschale“ von 4,74 Euro.

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