Ansbach Plus | 23. April 2017 AN + | 23.04.2017

Gastbeitrag: Das stresst mich an Ansbach!

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  • Am 27. März 2017

Ein anonymer Gastbeitrag.

Niemals zufrieden

In jeder Stadt gibt es etwas, was einen besonders stört. Teilweise sind es Dinge, die unvermeidbar oder in jeder Stadt üblich sind, was einen aber dennoch nicht davon abhält, sich manchmal trotzdem darüber zu ärgern. Ansbach ist eine schöne und oft gut strukturierte Stadt, weshalb ich hier auf wirklich hohem Niveau zu meckern beginne. Aber an manchen Tagen geht es einfach nicht anders und man ist nur noch tierisch gestresst, wenn es zum Beispiel um das Thema „Parken“ geht.

Symbolbild Baustelle: Pascal Höfig

Symbolbild Baustelle: Pascal Höfig

Wohin mit dem Auto?

In Ansbach einen Parkplatz zu finden, ist ziemlich zeitaufwendig und nervend. Zwar gibt es ein paar Parkhäuser, manchmal sind die aber zu weit entfernt oder einfach für einen Studenten zu teuer. Und da wären wir gleich beim nächsten Problem: dem Parkplatz der Hochschule. Das allmorgendliche Parkchaos mit nahezu endlos langen Autoschlangen. Wer hier kostenlos parken will, sollte mindestens eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen.

Die Suche nach einem Taxi

Viel Zeit und Geduld bedarf es auch bei Ansbachs Taxen: Besonders schlimm ist die Situation nachts, wenn man nicht alleine von einer Party nach Hause laufen möchte oder man das eigene Auto lieber stehen lassen sollte. Das Problem fängt schon damit an, überhaupt ein Taxi-Unternehmen erreichen zu können, denn die meisten sind zur späten Stunde nicht mehr erreichbar. Die wenigen Taxen, die am Wochenende fahren, sind dann leider so überbucht, dass es nicht selten eine Stunde dauert, bis das bestellte Taxi auftaucht.

Das Ampelproblem

Ansbachs Ampeln sind nicht gerade fußgängerfreundlich. Als Paradebeispiel ist hier die Ampel gegenüber der Hochschule zu nennen. Gefühlte zehn Minuten dauert es, bis das Ampelsystem für ein paar Sekunden auf Grün umschaltet, dann heißt es aber Stechschritt oder am besten rennen!  Das ist für Studenten vielleicht ein nett gemeintes Sportprogramm, bei älteren Menschen oder Personen mit Behinderung frage ich mich aber jedes Mal, wie diese die Straße in den paar Sekunden überqueren sollen.

Never ending story

Tja, die vielen Baustellen in Ansbach kommen und gehen und kommen wieder. Entweder bleiben sie für Monate an einem Platz oder wandern von einem Ort zum anderen. Manche bleiben aber auch für Jahre wie zum Beispiel die in der Maximilanstraße.

Klar, die Stadt zu verschönern und erneuern ist eine gute Sache und sollte ja uns letztendlich zugute kommen, dennoch ist es nervig, als Autofahrer über etliche Umleitungen und auf verengten Straßen fahren zu müssen.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@ansbachplus.de.

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