Ansbach Plus | 25. April 2017 AN + | 25.04.2017

Spatenstich S-Bahn-Verlängerung Ansbach-Dombühl

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  • Am 23. März 2017
Bahnsteig am Nürnberger Hauptbahnhof - Foto: A. Höfig

Bahnsteig am Nürnberger Hauptbahnhof – Foto: A. Höfig

Künftig jede Stunde nach Nürnberg

Das S-Bahn-Netz im Großraum Nürnberg wächst weiter. In Zukunft kann man bequem von Dombühl über Leutershausen und Ansbach nach Nürnberg mit der S-Bahn fahren. Heute hat Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann den ersten Spatenstich für die Verlängerung der Strecke gesetzt. Herrmann ist sich sicher: „Die neue Verbindung stärkt nicht nur die Region, sondern auch den Wirtschaftsstandort Nürnberg selbst.“

Abgestimmte Busverbindungen

Die Region westlich von Ansbach erhält damit ein noch besseres Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Wie Herrmann weiter mitteilte, stehen zukünftig auch abgestimmte Busverbindungen in die umliegenden Gemeinden bis hinaus nach Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber zur Verfügung.

Rund 150 Millionen Euro

Der Freistaat investiert kräftig in den gesamten Ausbau der S-Bahn-Infrastruktur der Metropolregion Nürnberg. „Mit rund 150 Millionen Euro unterstützen wir die S-Bahn-Vorhaben und sorgen damit für eine bessere Anbindung“, so Herrmann. Auch die Linie S1 von Nürnberg nach Bamberg, die im Großraum Nürnberg das stärkste Fahrgastaufkommen hat, bekommt Verstärkung.

20-Minuten-Takt der S-Bahn

Im Abschnitt Eltersdorf-Erlangen sind bereits seit letztem August vier Gleise in Betrieb. Der viergleisige Streckenausbau von Erlangen nach Baiersdorf und von Baiersdorf nach Forchheim soll in den nächsten zwei Jahren schrittweise in Betrieb genommen werden. Der geplante „Fürther Verschwenk“ soll in Zukunft auf der Strecke von Nürnberg bis Erlangen mit dem Bau eines dritten Gleises die Voraussetzungen für einen 20-Minuten-Takt der S-Bahn schaffen.

Eine Ausweitung der S-Bahn beziehungsweise des S-Bahn-ähnlichen Betriebes sieht Herrmann im Nordosten und Westen vor. „Auch der Ausbau der Strecken von Nürnberg bis Simmelsdorf-Hüttenbach/Hersbruck/Neuhaus an der Pegnitz und Nürnberg/Fürth bis Cadolzburg/Markt Erlbach/Neustadt an der Aisch ist ein Ziel des Freistaats. Das S-Bahn-Netz im Raum Nürnberg kann sich sehen lassen“, fasst Herrmann zusammen.

Verdreifachung der Streckenlänge

Mit Inbetriebnahme des S-Bahn-Ergänzungsnetzes 2010 wurde bereits für eine bessere Anbindung von Ansbach, Neumarkt i.d.Opf. und Hartmannshof gesorgt. Die Streckenlänge des S-Bahn-Netzes hat sich somit von knapp 70 km auf fast 225 km verdreifacht. Die jährlichen Fahrgastzuwächse betragen zwei bis drei Prozent. Bis zu 100.000 Menschen nutzen inzwischen täglich das Nürnberger S-Bahn-Angebot. Auf der Strecke Nürnberg-Ansbach betrug der Zuwachs an Fahrgästen seit 2011 etwa 15 Prozent. An Spitzentagen sind hier 16.000 Reisende unterwegs.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Innern, für Bau und Verkehr.

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