Ansbach Plus | 25. April 2017 AN + | 25.04.2017

Strom sparen mit LEDs: So geht’s

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  • Am 21. März 2017
Symbolbild Lichtquelle: Pascal Höfig

Symbolbild Lichtquelle: Pascal Höfig

Einzige Alternative?

Noch immer hängen extrem viele Verbraucher an ihren alten Glühbirnen und Leuchtstoffröhren. Sind LED- und Energiesparlampen tatsächliche Alternativen oder am Ende nur die einzige Möglichkeit, die den Verbrauchern übrig bleiben?

Fakt ist: LED- und Energiesparlampen sind energieeffiziente Leuchtmittel, die eine extrem lange Lebensdauer haben und tatsächlich die Stromkosten reduzieren. Doch warum sind noch immer viele Verbraucher kritisch und wo liegen tatsächlich die Unterschiede zwischen den altbewährten Glühbirnen und den neuen LED-Lampen?

Auf der Suche nach der passenden Alternative

Damit alte 25 Watt-Glühbirnen ersetzt werden, reichen in der Regel LED-Lampen mit 4 oder Energiesparlampen mit 7 Watt. Eine Energiesparlampe, die 4 Watt stark ist, leuchtet so hell wie eine traditionelle 60 Watt-Birne. Jedoch gibt es doch einige Unterschiede, da viele LED- und Energiesparlampen mit unterschiedlichen Leistungen arbeiten und somit unterschiedlich stark leuchten.

Aus diesem Grund sollte sich der Verbraucher an die Lichtstärke des Lichtmittels orientieren – diese wird in Lumen gemessen. Die klassischen 25 Watt-Glühbirnen bringen es auf rund 200 Lumen, während die 60 Watt-Birnen auf etwa 600 bis 700 Lumen kommen. Die 100 Watt-Glühbirnen kommen auf 1100 bis 1400 Lumen.

Am Ende ist aber auch der Einsatzbereich von Bedeutung. Der Verbraucher sollte sich daher im Vorfeld die Frage beantworten, ob er das Leuchtmittel ständig ein- oder ausschaltet oder ob es mitunter kälteunempfindlich oder dimmbar sein muss.

Wann lohnt sich die LED-Lampe?

Der Verbraucher kann auch seine Stromkosten reduzieren, wenn er seine LED-Lampen dimmt. Doch nicht jedes Modell beherrscht diese Technik. Es gibt viele LED-Lampen, die noch gar nicht gedimmt werden können; andere verfügen jedoch schon über eine Dimmfunktion mit Regler. Hier sollte der Verbraucher im Vorfeld Informationen einholen, ob die Dimmfunktion möglich ist oder nicht.

Im Badezimmer benötigt der Verbraucher hingegen Leuchtmittel, die oftmals ein- und ausgeschaltet werden können und dennoch eine lange Lebensdauer haben sollen. Hier spielt die Schaltfestigkeit eine wesentliche Rolle. Auch hier raten Experten zu LED-Lampen, da diese „robuster“ als Energiesparlampen sind.

LED-Lampen sind Marathonläufer. Sie haben eine lange Lebensdauer, kosten aber dementsprechend viel Geld, sodass mitunter eine Lampe um die 10 bis 12 Euro kosten kann. Energiesparlampen gibt es schon ab 5 Euro, sind aber oftmals nur bedingt empfehlenswert.

Am Ende muss sich der Verbraucher die Frage stellen, wo und wie das Leuchtmittel verwendet und genutzt werden soll. Nutzt er den Bereich nur selten, reicht am Ende die gewöhnliche Energiesparlampe. Wird jedoch eine gewisse Schaltfestigkeit verlangt oder bleibt das Licht oft stundenlang an, so lohnt sich die LED-Lampe.

Sind die „grünen “ Alternativen gefährlich?

Muss der Verbraucher jedoch mit seiner Gesundheit bezahlen, wenn er sich für die energieeffizienten Alternativen entscheidet und Strom sparen will? Immer wieder liest man von Giften und diversen Schadstoffen, die sich vorwiegend in den Energiesparlampen finden.

Es ist bekannt, dass die klassische Energiesparlampe Quecksilber enthält. In neueren Modellen ist zwar ebenfalls Quecksilber enthalten, wird aber in Amalgam gebunden. Geht die Lampe also kaputt, treten nur sehr geringe Mengen aus, die im Endeffekt keine Gefahr darstellen. Des Weiteren ist auch die Entsorgung unproblematisch, wobei zu beachten ist, dass LED- und Energiesparlampen nicht im Hausmüll entsorgt werden sollten.

LED-Lampen sind frei von Quecksilber und robuster als Energiesparlampen. Dennoch müssen sie sachgerecht entsorgt werden. Folgt man dem Elektroschrottgesetz, können die LED-Lampen direkt beim Händler zurückgegeben werden, wenn der Verbraucher neue Lampen kauft.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Herrn Bram van der Linden. 

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