Ansbach Plus | 30. April 2017 AN + | 30.04.2017

Statt Augustiner Bräu Tradition aus der Region

avatar
  • Am 20. März 2017
Was soll hier entstehen? Foto: Larissa Noack

Was soll hier entstehen? Foto: Larissa Noack

Die Gerüchteküche brodelt

Ganz Ansbach diskutiert: Was kommt ins Gebhardt-Haus? Momentan steht das zentral gelegene Haus am Montgelasplatz leer und bietet großes Potential, der Innenstadt endlich wieder Leben einzuhauchen und das ein oder andere Highlight entstehen zu lassen. Das Haus auch weiterhin ungenutzt zu lassen wäre definitiv verschwendeter Platz, vor allem weil das Gebäude für verschiedenste Ideen ideal genutzt werden könnte.

Wer Ansbach kennt, weiß, dass es nicht lange dauert, bis die Gerüchteküche zu brodeln anfängt. Hier und da werden Ideen, Gerüchte und Pläne aufgeschnappt und man weiß bald gar nicht mehr, hinter welchem Gerücht ein Funke Wahrheit steckt und hinter welchem nicht.

Augustiner Bräu

Das heißeste aller Gerüchte ist definitiv, dass „Augustiner Bräu“ sich für dieses Gebäude interessiert und möglicherweise vorhat, ein Bierlokal zu eröffnen. Durch die Reaktionen auf einen unserer Facebook-Posts wurde schnell deutlich, wie großartig die Ansbacher diese Idee fänden. Ein Bierlokal mit einem guten, kalten „Guschdl“, deutscher Küche und Sitzgelegenheiten auf dem Montegelasplatz würde vielen Ansbachern mehr als nur gefallen.

Um den Gerüchten ein Ende zu setzen und herauszufinden, was nun wirklich stimmt, haben wir diesbezüglich bei der Stadt Ansbach angefragt, der dazu leider nichts bekannt ist.  Von Seiten der Augustiner Brauerei hat es scheinbar keine offizielle Anfrage an die Stadt gegeben.

Mit Biergarten wäre der Montgelasplatz noch schöner! Foto: Larissa Noack

Mit Biergarten wäre der Montgelasplatz noch schöner! Foto: Larissa Noack

Tucher Bräu

Doch damit nicht genug. Auch „Tucher Bräu“ wurde im Zusammenhang mit dem Gebhardt-Haus in den Kommentaren auf Facebook erwähnt. Auf unsere Anfrage bekamen wir hier eine vielversprechende Antwort.
„Tucher Bräu“ bestätigt nämlich, in Verhandlungen mit  dem Eigentümer des Gebhardt-Hauses zu sein. Sie sind auf der Suche nach einem schönen alten Gebäude in Ansbach, um hier ein fränkisches Gasthaus für die Marke „Hürner“ entstehen zu lassen.

Hürner Bräu

Hürner Bräu ist sicher vielen Ansbachern ein Begriff. Dies war nämlich die ehemals größte Brauerei in Ansbach. Sie lag zwischen der Schloss- und Residenzstraße und entwickelte sich von einer kleinen Brauerei und Branntweinbrennerei zu einem industriellen Großbetrieb der Biererzeugung. 1993 erfolgte trotz weltweitem Versand die Einstellung des Brauereibetriebs.

Auf dem ehemaligen Hürner Bräu-Gelände werden nun Wohnanlagen gebaut. Foto: Larissa Noack

Auf dem ehemaligen Hürner Bräu-Gelände werden nun Wohnanlagen gebaut. Foto: Larissa Noack

In späteren Jahren wurde die Brauerei zu einer Zweigniederlassung der Nürnberger Tucher.
„Tucher Bräu“ möchte nun die ehemals größte, lokale Ansbacher Brauerei wieder aufleben lassen.

Nähere Informationen – ob es auch einen Außenbereich mit Sitzgelegenheiten geben wird oder beispielsweise über den aktuellen Stand der Verhandlungen – konnte uns der Pressesprecher des „Tucher Bräu“ zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht geben.

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige