Ansbach Plus | 26. Mai 2017 AN + | 26.05.2017

Café Rosenbad: Fast, wie zu Hause

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  • Am 10. März 2017
Die Brüder Benjamin (links) und Andreas Konrath (rechts) leiten das Café Rosenbad. Foto: Larissa Noack

Die Brüder Benjamin (links) und Andreas Konrath (rechts) leiten das Café Rosenbad. Foto: Larissa Noack

Gemütlichkeitsfaktor 100

Als wir an einem verregneten Dienstagmorgen in die Rosenbadstraße nahe des Herrieder Tors einbogen und das Café betraten, strömte uns der Geruch von frischem Kaffee entgegen und gab uns das Gefühl, irgendwie zu Hause zu sein. Die Einrichtung und das Ambiente ist urgemütlich und macht sofort Lust, den Nachmittag mit einem Buch und Kaffee oder den Abend mit Freunden und Cocktails im Rosenbad zu verbringen.

Gemütlichkeitsfaktor: Fast wie zu Hause. Foto: Larissa Noack

Gemütlichkeitsfaktor: Fast, wie zu Hause. Foto: Larissa Noack

Chefsache

Bei einem Tee kamen wir mit dem Besitzer und dessen Bruder ins Gespräch: Andreas Konrath ist 36 Jahre alt und der Pächter des Cafés. Er und sein 27-jähriger Bruder Benjamin Konrath, der auf der Burg Colmberg zum Hotelfachmann ausgebildet wurde, stammen ursprünglich aus Ellwangen. Weil es sich für sie  beruflich ergab und ihre Mutter immer noch in Ansbach wohnte, beschlossen die beiden, in unser süßes Städtchen zu ziehen.

Auf unsere Frage, was sie an Ansbach besonders schätzen, antworteten die beiden: „Ansbach ist eine kleine gemütliche Stadt, die viel Potential besitzt. Wir fühlen uns hier einfach wohl.“

Durch Zufall landete Andreas dann beim Café Rosenbad, dass er am 1. Juli 2004 schließlich selbst übernahm. Besonders wichtig, so Andreas, ist ihnen das Persönliche. Deshalb stehen die beiden tagtäglich hinter dem Tresen, kochen Gerichte und bereiten Cocktails zu.

Food and Drinks

Als wir einen Blick in die Speise- und Getränkekarte warfen, fiel uns sofort das abwechslungsreiche Angebot auf. Die Getränkekarte bietet so ungefähr alles, was das Herz begehrt: Ob Kaffee oder Bier, Cocktail oder Tee, hier ist wirklich für jedermann was dabei!

Alles gegen Durst. Foto: Larissa Noack

Alles gegen Durst. Foto: Larissa Noack

Auch die Speisekarte des Cafés kann sich durchaus sehen lassen! Der 36-Jährige erklärte, dass sie besonders auf die leichte und feine Küche setzen. Schweinsbraten findet man hier also nicht – dafür aber verschiedenste Fleisch- und Fischgerichte, Salate und Suppen, sowie Nudelgerichte oder Chilli con Carne. Und aufgepasst: Auch Vegetarier oder Veganer gehen nicht leer aus!

Außerdem legt Andreas, der als gelernter Koch unter anderem im Kempinski Hotel vier Jahreszeiten, im Tantris in München und im Louvre in Rothenburg o.d.T. gearbeitet hat, besonders viel Wert darauf, die angebotenen Gerichte täglich neu zu zubereiten.

„Es ist uns wichtig, mit frischen Produkten zu arbeiten.“

Ein kleiner Einblick in die Speisekarte des Cafés. Foto: Larissa Noack

Ein kleiner Einblick in die Speisekarte des Cafés. Foto: Larissa Noack

Mittagstisch

Als Mittagsangebot gibt es jeden Tag vier verschiedene Gerichte, die sich aus der normalen und der Wochenkarte zusammensetzen. Je nachdem, ob man ein kleines oder großes Getränk dazu wählt, kostet das Menü 6€ bzw. 7€.

Besonders außergewöhnlich ist bei diesem Café, dass die Küche – wie es bei den wenigsten Restaurants oder Lokalen der Fall ist – nie geschlossen ist. Im Rosenbad werden ab 11 Uhr mittags rund um die Uhr Schnitzel, Nudeln oder Suppen serviert, was für diejenigen von Vorteil sein kann, die etwas verspätet ihre Mittagspause nachholen oder erst um 16 Uhr so richtig Hunger bekommen.

Nichts geht über…

… selbst gebackenen Kuchen! Wenn man aber selbst keine Zeit dafür findet, die Backfee zu spielen und sich in die Küche zu stellen, ist ein Besuch im Rosenbad genau das Richtige. Ein weiteres „Special“ sind nämlich die Kuchen, die täglich von Andreas‘ Ehefrau und seiner Schwiegermutter mit Liebe zubereitet werden.

Und was gibt es schon besseres, als ein Stück frischen Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee am Nachmittag?

Gulasch to go

Egal, ob Kaffee, Nudeln oder Kuchen: Das Angebot des Cafés gibt es natürlich auch zum Mitnehmen. Einmal kurz angerufen und vorbestellt kann man sich das Schnitzel auch im Büro schmecken lassen. Doch Vorsicht: Die neidischen Blicke der Kollegen lassen hier ganz bestimmt nicht lange auf sich warten!

Specials

Students welcome

Das Studentenleben ist das schönste Leben. Darüber mögen die ein oder anderen vielleicht diskutieren, allerdings ist man sich einig, wenn es um die Vorteile geht, die das Leben als Student so mit sich bringt. Im Rosenbad kann man montags und dienstags beim „Studentenabend“ nämlich richtig absahnen und Geld sparen – Biere für 2,50€ und Cocktails nur 5€.

Aber auch alle Nicht-Studenten können sich freuen: Das Café bietet ständig wechselnde Cocktailsspecials an, bei denen sicher jeder fündig wird.

Bier, Wein oder Schnaps? Du hast die Wahl. Foto: Larissa Noack

Bier, Wein oder Schnaps? Du hast die Wahl. Foto: Larissa Noack

Geschüttelt oder gerührt?

Da Benjamin Konrath ausgebildeter Barmixer ist, steht er den Ansbachern auch außerhalb des Cafés mit seinem Shaker zur Verfügung und ist bereit, bei Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder anderen Veranstaltungen die Gäste mit ihrem Wunschcocktail zu versorgen. „Das ist ein Highlight auf jeder Feier! Wir bringen alles mit, von der Bar bis zu den Gläsern. Somit muss sich der Gastgeber um nichts weiter kümmern und kann seine Feier voll und ganz genießen.“

Benjamin und seine Cocktailbar machen jede Feier zu einem Highlight. Foto: Larissa Noack

Benjamin und seine Cocktailbar machen jede Feier zu einem Highlight. Foto: Larissa Noack

Auch auf dem Stadtfest in Ansbach ist das Café jedes Jahr mit einem Cocktailstand vertreten. Je nach persönlichem Geschmack kann man sich hier einen „Sex on the Beach“, Gin Tonic und viele andere kreative Mixgetränke schmecken lassen.

Für Jung und Alt

Alles in Allem ist das Café Rosenbad wohl nicht umsonst eines der bekanntesten und beliebesten Cafés in Ansbach. Jung und Alt treffen sich hier, um bei einem Kaffee zu quatschen, sich in der Mittagspause ein gutes Gulasch zu gönnen oder den Feierabend mit ein oder zwei Bier ausklingen zu lassen.

Kurz gesagt: im Rosenbad fühlt sich jeder Ansbacher wohl!

Rosenbad geht immer. Foto: Larissa Noack

Rosenbad geht immer. Foto: Larissa Noack

Wie, wo, was ?

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