Ansbach Plus | 22. Juli 2017 AN + | 22.07.2017

Erfolgsmodell Rettungshubschrauber Christoph 65

Erfolgsmodell Rettungshubschrauber – Kosten der Station fallen um 9% geringer aus

Nach den neuesten Zahlen ist die Rettungshubschrauberstation Sinbronn bei Dinkelsbühl die Nr. 10 von fast 40 Stationen des ADAC in ganz Deutschland. In den ersten 12 Monaten wurden nach Angaben des ADAC 1.684 Einsätze geflogen, um in unserer Region Menschen in Not zu helfen. Dies sind doppelt soviel Einsätze, wie zu Beginn der Planungen vom Institut für Notfallmedizin vorausgesagt. Auch konnte die Station mit Kosten von 3,65 Millionen Euro im Vergleich zum Kostenansatz  9% günstiger abgerechnet werden.

Christoph 65 (Foto: Stefan Frohna)

Im Ergebnis war es richtig, dass sich die CSU-Fraktion gemeinsam mit den Gemeinden und Bürgern für den Rettungshubschrauber gegenüber der Bayerischen Staatsregierung und den Krankenkassen eingesetzt hat. Letztlich hatte Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung für die Station getroffen. Die Umsetzung des Baus der Rettungshubschrauberstation war eine große Herausforderung. Auch galt es die Finanzierung der Baumaßnahme in trockene Tücher zu bringen. Landrat Dr. Jürgen Ludwig hat dabei als Vorsitzender des zuständigen Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung mit großem Einsatz und langem Atem erfolgreich dafür gesorgt, dass die Kosten vollständig von den Krankenkassen und dem Freistaat Bayern getragen werden.

Christoph 65 – Rettungsstation Dinkelsbühö-Sinbronn

Es sollte aber auch daran erinnert werden, dass die Fraktion der Freien Wähler im Kreistag diesen Weg nicht mitgehen wollte. Wäre es nach ihrer Vorstellung gegangen, hätten die vielen oft lebensrettenden Einsätze mit dem in Sinbronn stationierten Hubschrauber nicht geflogen werden können, da kein Hubschrauber zur Verfügung stand. Noch im Juli 2014 forderte Fraktionsvorsitzender Hans Henninger öffentlich einen Baustopp.

Die CSU-Fraktion ist erleichtert, dass die Freien Wähler im Kreistag mit ihrer Forderung eines  Baustopps für dieses wichtige Projekt in unserer Region gescheitert waren und freut sich über den Erfolg der Rettungshubschrauberstation Dinkelsbühl mit Blick auf die zahlreichen Einsätze und die soliden Finanzen.

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