Ansbach Plus | 25. April 2017 AN + | 25.04.2017

Verpackungsfreier Supermarkt: Idee für Ansbach?

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Folien ade

Der verpackungsfreie Supermarkt ist absoluter Trend, die Menschen wollen mehr und mehr plastikfrei einkaufen. Dabei verzichtet man auf unnötigen Müll, wie zum Beispiel Einwegverpackungen. Das Mehl gäbe es dann nicht in der Tüte, sondern in einer Schütte, aus der in ein selbst mitgebrachtes Gefäß abgefüllt werden kann. Unsere  Nachbarn in Nürnberg sind diesem Hype bereits gefolgt, schon bald wird dort ein „Unverpackt-Laden“ in der Musterstraße eröffnen, ebenso wie in Würzburg in der Sanderstraße. Wäre das nicht auch eine Innovation für die Ansbacher Innenstadt?

Lebensmittel unverpackt erhältlich – Foto: Inka Sörries

Wie funktioniert es?

Aber wie geht nun das Einkaufen in einem Supermarkt ohne Verpackungen? Jeder Kunde bringt sich eigene Gefäße – Dosen, Flaschen, Schüsseln – mit zum Einkaufen. Somit gibt es weniger Müll, was wiederum gut für die Umwelt ist. Im Laden werden die Gefäße dann ohne Inhalt gewogen. Danach einfach die gewünschte Menge des Lebensmittels abfüllen und den Behälter erneut wiegen. Jetzt wird das Gewicht des Behälters abgezogen und bezahlt – das war’s!

Symbolbild Lebensmittel in wiederverwendbarer Dose – Foto: Dominik Ziegler

Verpackungsfreier Boom

Die innovative Idee hat bereits in zahlreichen deutschen Städten Anklang gefunden, immer mehr verpackungsfreie oder verpackungsreduzierte Lebensmittelmärkte öffnen ihre Türen. Wäre ein solcher Markt auch interessant für Ansbach?

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