Ansbach Plus | 26. April 2017 AN + | 26.04.2017

Mehr Windenergie für Ansbach

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Erneuerbare Energien-Tochter der Stadtwerke Ansbach weiter auf Wachstumskurs

  • Erneuerbare Energien-Tochter nimmt Windpark Lingelbach in Betrieb
  • Für Ausschreibungsverfahren gut aufgestellt
  • Erdgas Mittelsachsen neuer Gesellschafter

Windpark Lingelbach – Foto: Stadtwerke

„Mit dem Windpark Lingelbach erweitern und optimieren wir unser Bestandsportfolio“, so Roland Moritzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Ansbach. Der Windpark liegt bei der Ortschaft Lingelbach in der Nähe von Fulda. Im Dezember ist die letzte von neun Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt (MW) ans Netz gegangen. Der Windpark wird bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von rund 6,5 Metern pro Sekunde in Nabenhöhe etwa 60 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen und so bilanziell gut 17.000 Haushalte mit Strom versorgen. Auch diesen Windpark hat die Thüga Erneuerbare Energien, ein Gemeinschaftsunternehmen, an der die Stadtwerke Ansbach sowie weitere 46 Unternehmen beteiligt sind, entwickelt und errichtet. Mit dem Windpark Lingelbach ist das Gesamtportfolio der Thüga Erneuerbaren Energien Gesellschaft auf 252 MW angestiegen.

Gemeinsames Vorgehen sinnvoll bei Investitionen in erneuerbare Energien

Die Thüga Erneuerbare Energien plant in 2017, erstmals mit eigenen Projekten an Ausschreibungen teilzunehmen. „Wir sind gut aufgestellt und zuversichtlich, dass wir einen Zuschlag bekommen“, so Roland Moritzer. Grundsätzlich sieht er aber weiterhin einen harten Wettbewerb bei Windparks: „Die Technik- und Windrisiken sind aufgrund von verlässlicheren Bewertungen und Gutachten sowie der Vollwartung beim Betrieb sehr überschaubar geworden. Das treibt immer mehr Investoren aus anderen Branchen in diesen Markt.“ Insgesamt entwickle sich das Erneuerbare Energien-Geschäft hin zu einem Verkäufermarkt mit deutlich höherer Nachfrage als Angebot. Dementsprechend hoch sind die Preise. „Wir sind aber weiterhin in der Lage – insbesondere durch die eigene Projektentwicklung und den gebündelten Einkauf von Windenergieanlagen – Projekte zu entwickeln, die für uns langfristig eine sichere und wirtschaftliche Investition darstellen“ resümiert Roland Moritzer. Erst kürzlich hat das Gemeinschaftsunternehmen mit der Erdgas Mittelsachsen einen neuen Gesellschafter dazu gewonnen. „Das zeigt, dass Kooperationen wie die Thüga Erneuerbare Energien attraktiv sind, wenn es um Investitionen in Erneuerbare geht“, stellt Roland Moritzer fest.

Über die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG:

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von mehreren Gesellschaften der Thüga-Gruppe. Das Unternehmen investiert in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung mit Fokus auf Deutschland. Ziel des Unternehmens ist die Bündelung von Know-how und Kapital, um so in den nächsten Jahren die eigene Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen auszubauen. Alle Unternehmen sind als Minderheitsgesellschafter an der Thüga Erneuerbare Energien beteiligt.

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