Ansbach Plus | 25. April 2017 AN + | 25.04.2017

E-Lastenrad: Auch interessant für Ansbach?

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Vollkommen kostenlos

Seit Dezember letzten Jahres kann man sich in Würzburg vollkommen kostenfrei ein Elektro-Lastenrad ausleihen. Gerade für Studenten und Personen ohne eigenes Auto ist das ein interessantes Angebot. Mit dem großen Gepäckkasten des Rades kann man problemlos große Einkäufe oder sperrige Gegenstände transportieren. Wir haben das Gefährt mal unter die Lupe genommen und uns gefragt, ob ein solches Projekt nicht auch für Ansbach interessant wäre.

Mit "Louise" ist man auf den Straßen zügig unterwegs. Unserer Praktikantin Luisa gefällt's. - Foto: Marcel Gollin

Mit „Louise“ ist man auf den Straßen zügig unterwegs. Unserer Praktikantin Luisa gefällt’s. – Foto: Marcel Gollin

Online buchbar

Das Lastenrad hört auf den tollen Namen „Louise“. Möchte man sich Louise für bis zu drei Tage ausleihen, muss man sich einfach online registrieren und kann im Kalender direkt nachschauen, wann es zur Verfügung steht. Dank zahlreicher Sponsoren ist es für die Nutzer gänzlich kostenfrei. Louise ist mit einem schweren Schloss an einem Straßenschild vor dem Jugendkulturhaus in Würzburg gesichert. Fix den Schlüssel in den Büroräumen holen (Personalausweis etc. nicht vergessen), Schloss öffnen, Akku rein – und es kann losgehen.

Der Name steht auch auf der Transportbox des Rades. - Foto: Marcel Gollin

Der Name steht auch auf der Transportbox des Rades. – Foto: Marcel Gollin

Gutmütiges Fahrverhalten

Wenn man Louise sieht, denkt man zuerst, dass eine Fahrt mit ihr sicherlich sehr anstrengend ist. Doch das Gegenteil ist der Fall: Durch den unterstützenden Elektroantrieb fährt sie sich sehr angenehm. Lediglich in den Kurven sollte man anfangs etwas langsamer machen. Die Benutzung ist selbsterklärend und stellt auch Anfänger nicht vor Probleme.

Fragen an den Sprecher des Projekts

Wir haben dem Sprecher des Projektteams, Bas Bergervoet, ein paar Fragen gestellt. Der begeisterte Alltagsradler brennt für das Thema „Radfahren“ und engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für verschiedenste Projekte zu dem Thema.

Bas Bergervoet hat bei dem Lastenrad-Projekt mitgewirkt. - Foto: Marcel Gollin

Bas Bergervoet hat bei dem Lastenrad-Projekt mitgewirkt. – Foto: Marcel Gollin

Warum heißt das Lastenrad Louise?

Bas Bergervoet: Wir wollten dem Lastenrad einen Namen geben, um ihm eine Persönlichkeit zu geben. Wir hoffen, dass man mit Louise pfleglicher umgeht als mit Lastenrad Nummer XY. Auf den Namen sind wir gekommen, da ein Projektmitglied ein Kind bekommen hat und dieses Louise genannt hat. Der Name gefiel uns allen und so nannten wir unser „Baby“ kurzerhand auch Louise.

Was war bisher die spannendste Tour?

Bas Bergervoet: Eine Person ist mit Louise zum einkaufen gefahren. Aber nicht irgendwo hin, sondern direkt zu IKEA (ich glaube jetzt hat jeder mindestens ein lustiges Bild dazu im Kopf).

Sind noch weitere Lastenräder wie Louise geplant?

Bas Bergervoet: Ja, da unser Lastenrad-Projekt sehr viel Zuspruch gefunden hat. Das hat uns auch sehr überrascht. Wir sind gerade dabei, ein weiteres 2-rädriges Lastenrad zu planen.

Interessant für Ansbach?

Wäre solch ein E-Lastenrad nicht auch für Ansbach interessant? Was meinst du? In Würzburg waren die Reaktionen auf das Projekt durchweg positiv.

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