Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

Styleguide für den Skiurlaub

avatar

Ende Dezember bis Mitte Februar sind die schneesichersten Zeiten in den Alpen. Wo geht’s hin und was ziehen wir da an? Wir schauen uns an, wo es denn dieses Jahr zum Skifahren hingehen könnte und was dringend in die Tasche gehört – denn schließlich wollen die Pistenhasis auch beim Powdern eine gute Figur machen.

Ab auf die Piste

1,3 km Pistenkilometer auf bis zu 610 m Höhe gibt es im Landkreis Ansbach zu erklimmen. Für einen Test nicht schlecht, für echte Schneeliebhaber muss es aber besonders nach dem Weihnachtsstress ein wenig weiter gehen. Höhere Lagen bieten vor allem die südlicheren Alpen in Österreich und der Schweiz, aber auch Frankreich und Italien haben einiges zu bieten. Wo aber ist es am schönsten? Da gibt es verschiedene Ansichten und Einstellungen zu – hier Anregungen für beliebte Skigebiete.

Ski Arlberg: Mit der Zusammenlegung von St. Anton und Lech Zürs ist am Arlberg das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs entstanden. Zusätzlich ist es das nächste dieser Skigebiete an Ansbach, so dass es im Auto nur dreieinhalb Stunden Fahrt entfernt ist. Morgens hin, abends zurück ist damit zwar nicht unbedingt die beste Idee, ein Wochenendtrip lohnt sich aber in jedem Fall.

Serfauss Fiss Ladis: Dieses Skigebiet landet auf Platz zwei im Ranking mit rund 200 Pistenkilometern und einer besonderen Eignung für Familien. Nur knappe vier Stunden mit dem Auto entfernt, ist auch hier ein Kurztrip drin.

Ischgl: Ähnlich kurz entfernt ist auch das Top-Gebiet Ischgl, das in nur vier Stunden mit dem Auto zu erreichen ist. Zwar ist es besonders bekannt für die ausschweifenden Après-Ski-Partys: Das ist es jedoch nur geworden, weil so viele Skifahrer sich der Pisten wegen dorthin begeben. Für dieses Jahr jedoch zu beachten: Das nächtliche Skischuhverbot, das wegen der Lärmbelastung kurzfristig eingeführt wurde.

Sölden: Schneesicherheit, Weltklasse-Après-Ski und Weltcupstrecke machen Sölden ebenfalls zu einem der Top-Gebiete in wunderbarer Reichweite von nur knapp über vier Stunden.

Stubaier Gletscher: Quasi nebenan findet sich dann auch direkt das nächste Superziel auf der Liste. Zwar gibt’s am Stubaier Gletscher mit nur knapp 70 Pistenkilometern weit weniger zu erfahren, aber besonders die breiten roten und blauen Pisten locken Familien dorthin. Durch den Gletscher ist übrigens eine besonders lange Saison von Ende September bis Anfang Mai gegeben, was auch einen Ausflug zu einem späteren Zeitpunkt möglich macht.

Gröden: Abseits von Österreich gibt es natürlich ebenfalls Top-Skigebiete, von denen sich eins in Italien findet. Gröden ist Weltcuport, der Sella Ronda angeschlossen und mit sehr langen Pisten gesegnet, die jedoch auch für Anfänger geeignet sind. Hier dauert die Anfahrt mit knappen fünf Stunden ein wenig länger – lohnt sich jedoch ebenso.

Zermatt: Mit sieben Stunden Fahrt das am weitesten entfernte Skigebiet in dieser Liste, jedoch eine Reise wert, ist das Skigebiet Zermatt mit Ausblick auf das Matterhorn. Von der Schweiz nach Italien und wieder zurück geht’s in diesem Skigebiet auf vielseitigen Pisten, so dass es im Test sogar auf Platz eins landete.

Trendteile für Pistenhasis

Egal wohin es geht – damit die Pistenwedler auch gut ausgestattet sind, sind einige Teile in der Tasche von Nöten. Ganz vorne mit dabei natürlich:

  • Skier
  • Skischuhe
  • Skistöcke
  • Skiklamotten
  • Ski Helm

Aber was trägt Man(n) und Frau gerade so auf der Piste? Natürlich: In erster Linie warm und praktisch. Denn bei einem langen Tag auf der Skipiste kann es schon mal frisch werden. Dazu die sportliche Betätigung, die den Skiläufer ins Schwitzen bringt und somit schnell für Abkühlung sorgt – das sind besondere Anforderungen an die Kleidung. Hier gilt also immer: Praxistauglichkeit vor Stil.

Trotzdem gibt es natürlich unterschiedlichste Ausführungen bei den Skiklamotten, so dass hier freie Wahl besteht und einiges ganz schön gut aussieht. Generell sind dabei zwei Trends zu erkennen: Bei den Frauen wird es immer enger, während es bei den Herren eher weiter wird und sich dem Snowboard-Style anpasst.
Bei den Damen hingegen ist „figurbetont“ in. Wie im echten Leben gibt es auch auf der Piste inzwischen „Skinny“ Hosen, mit denen sich die Silhouette formen lassen. Die Jacken sind entsprechend etwas länger, so dass trotzdem alles gut eingepackt ist. Aber auch der Boyfriend-Baggy-Style wirkt lässig und hält besonders warm. Die unterschiedlichen Teile lassen Frauen mit unterschiedlichsten Figuren, die auch auf der Piste top gestylt sein möchten, also die Wahl. Ein anderes Trendteil sind die vielfältigen Overalls, die mit den 90ern von der Piste verschwunden waren, jetzt jedoch wieder immer öfter zu sehen sind. Hier kommt beispielsweise die X-Typ Figur besonders gut zur Geltung.

Dank weiterentwickelter Fasern wird auch die Skiunterwäsche immer wärmer, funktionaler, und vor allem vorzeigbarer, so dass in vielen Fällen tatsächlich ein bis zwei Schichten unter der äußeren Wetterkleidung ausreichen. Für Notfälle jedoch trotzdem sinnvoll: Eine zusätzliche Fleece-Jacke im Rucksack haben.

Auf der Piste in den Dolomiten. – Foto: Katharina Kraus

Auf der Piste in den Dolomiten. – Foto: Katharina Kraus

Die Après-Ski Verwandlung

Nach einem langen Tag auf der Piste geht’s für die meisten direkt an den Schirm. Après-Ski gehört einfach dazu! Aber wie funktioniert das so zerzaust und zerknittert von den ganzen Kleidungsschichten, Ski Helm und Mütze? Eigentlich ganz einfach, denn die Kunst liegt in der Vorbereitung. Altbewährt dabei: Eine gute Haut- und Haarpflege, die passende Frisur und Hilfsmittel im Rucksack.

Pflege bedeutet für die Haut im Skiurlaub besonders Feuchtigkeit und rückfettende Cremes. Wind, Kälte und Schnee zehren nämlich ganz schön an der Feuchtigkeitsversorgung, die deshalb von außen aufgefrischt werden muss. Besonders tagsüber sollte auch ein Lichtschutzfaktor mit dabei sein, denn hoch oben in den Bergen gibt es schon mal den einen oder anderen Sonnenstrahl mehr als unten im Tal. Und auch die Haare brauchen Feuchtigkeit und Schutz, was besonders durch Pflegeprodukte wie Sprüh-Spülung und Haaröl bewerkstelligt werden kann. Das glättet die Haarstruktur, die sonst durch die Reibung von Kleidung, Mütze und Wind sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wer dann noch nach den langen Abfahrten eine „Frisur“ haben möchte, sollte sich morgens bereits die Zeit nehmen und die Haare flechten. Je mehr ordentlich im Zopf verschwindet, desto besser. Abends kann der Zopf je nach Zustand dann entweder so belassen oder einfach gelöst werden – fertig ist die Après-Ski Frisur mit sanften Wellen und schönem Volumen. Falls das nicht funktioniert hat – keine Panik. Auch die Mütze tut es – schließlich handelt es sich um Skiurlaub und auch die Herren der Schöpfung werden entweder mit Mützen oder zerdrückten Frisuren um den Schirm stehen, so dass es eigentlich gar keine Styling-No-Go‘s gibt.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem externen Redakteur Simon Müch

Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige
Stadtwerke Ansbach
Anzeige