Ansbach Plus | 23. April 2017 AN + | 23.04.2017

Nach Feier auf Gartengrundstück: Sechs Personen tot aufgefunden

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  • Am 30. Januar 2017

Grausame Entdeckung

ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Eine grausame Entdeckung machte der Besitzer eines abgelegenen Gartengrundstücks am Sonntagvormittag. In den Räumen seines Gartenhauses fand er sechs tote Personen auf – darunter auch seine eigenen Kinder.

Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen zur Todesursache.

Junge Erwachsene leblos aufgefunden

Kurz nach 11:00 Uhr am Sonntagvormittag fand der Mann seinen Sohn und seine Tochter sowie vier weitere junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren aus den Landkreisen Main-Spessart und Schweinfurt leblos in den Räumen seines Gartenhauses.

Seine Kinder hatten hier am Vorabend eine private Feier veranstaltet. Nachdem der Vater bis in die Morgenstunden keinen Kontakt zu seinen Kindern hatte, wollte er nachsehen ob alles in Ordnung sei.

Sechs junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren wurden leblos in einem Gartenhaus aufgegfunden-Foto: Pascal Höfig

Sechs junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren wurden leblos in einem Gartenhaus aufgegfunden -Foto: Pascal Höfig

Rettungsdienst verständigt

Sofort verständigte der Vater den Rettungsdienst. Die Feuerwehr Arnstein sowie der Rettungsdienst und ein Notarzt kamen unverzüglich zu dem Gartengrundstück am Sommerberg, konnten jedoch nur noch den Tod der jungen Frauen und Männer feststellen.

Um die Verständigung und Betreuung der Angehörigen kümmern sich zur Stunde Polizeibeamte und Notfallseelsorger sowie die örtlichen Pfarrer der Gemeinde Arnstein.

Sechs junge Erwachsene wurden leblos in in Arnstein aufgegfunden -Foto: Pascal Höfig

Sechs junge Erwachsene wurden leblos in in Arnstein aufgegfunden -Foto: Pascal Höfig

Todesursache noch unklar

Die Hintergründe, die zum Tod der sechs Personen geführt haben sind derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei Würzburg hat hierzu in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen aufgenommen.

Es liegen derzeit aber keinerlei Hinweise vor, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten würden.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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