Ansbach Plus | 17. August 2017 AN + | 17.08.2017

Unsere 5 besten Lerntipps für die Klausurphase

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Hallo Semesterprüfungen 

Bald ist es wieder soweit: die Klausuren stehen vor der Tür und mit ihnen klopft auch ein riesiger Haufen Unterlagen an, der bis zum großen Prüfungstag in unseren Köpfe sein muss. Fast jeder Student kennt das Gefühl, das in einem aufkommt, wenn man vor den Büchern sitzt und nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Unser Tipp: Lasst Euch nicht unterkriegen. Auch wenn Euch der Lernstoff zu Beginn der Prüfungsphase unbezwingbar erscheint, mit den folgenden Tipps lässt sich auch die schwierigste Prüfung meistern. Wie immer in dieser Kategorie gilt, dies sind unsere Tipps und über Eure freuen wir uns in den Kommentaren.

Symbolbild Lernen. – Foto: Pascal Höfig.

Welcher Lerntyp bist du?

Es gibt ganz unterschiedliche Lerntypen: der Eine merkt sich Dinge, indem er sie aufschreibt. Ein Anderer behält etwas im Kopf, weil er es sich wieder und wieder laut vorsagt. Aber auch Erleben und Hören können das Lernen individuell erleichtern. Vielleicht hilft es Euch zur Vorbereitung einen Spickzettel zu schreiben – zur Prüfung selbst sollte dieser allerdings besser zu Hause bleiben. Findet bevor Ihr mit dem Lernen beginnt heraus, welcher Lerntyp Ihr seid und passt Eure Lernweise danach an. Das spart Euch viel Zeit und Nerven, da Ihr mit dem für Euch passenden System ans Werk geht.

Rechtzeitig anfangen

In sechs Wochen ist die erste Klausur und Euer innerer Schweinehund lässt sich noch nicht vom Lernen überzeugen? „Ich brauche Druck zum Lernen“ lautet die allseits beliebte Ausrede vieler Studis. Aber das Pauken vor sich her schieben ist nicht die beste Idee, denn je knapper die Zeit wird, desto höher wird auch der Stress. Abgesehen vom psychischen Druck, der das Lernen in Wahrheit eher erschwert als erleichtert, kann der Stoff vom Langzeitgedächtnis in zu wenigen Tagen nicht aufgenommen werden. Das Wissen bleibt also im temporären Speicher hängen, wobei das Kurzzeitgedächtnis nicht unbegrenzt Informationen aufnimmt. Schreibt Ihr also mehr als eine Prüfung ist es ratsam rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen, damit auch alles was prüfungsrelevant ist, fest im Kopf verankert wird. Daher unser Tipp: besiegt den Schweinehund in Euch und fangt zeitig mit dem Lernen an.

Kleine Etappenziele belohnen

Ihr vergesst manchmal wofür Ihr lernt? Für einige ist das Ende des Studiums und somit der wohlverdiente Abschluss noch soweit entfernt, dass die Motivation zum Lernen darunter leiden kann. Klar sollte eine gute Note Motivation genug sein, falls das für den Ein oder Anderen aber nicht ausreicht heißt es: sich selbst Belohnungen setzen. Steckt Euch kleine Lernziele und überlegt Euch etwas, was Euch motiviert und Spaß macht. Belohnt Euch dann damit, sobald Ihr das Etappenziel erreicht habt. Gönnt Euch zum Beispiel einen Kinoabend mit Freunden, wenn Ihr das erste Kapitel einer Lehrveranstaltung beherrscht.

Zeitplan aufstellen

Ihr seid chaotisch und lernt mal dies und mal jenes? BR Alpha empfiehlt: Erstellt Euch einen Zeitplan und lernt effektiv und mit System. Notiert zunächst alle zu lernenden Themen und überlegt Euch wie umfangreich welcher Stoff ist. Danach verteilt Ihr den Lernstoff auf die Wochen und Tage bis zu den Prüfungen. Themen, die Euch leichter fallen und die Ihr bereits beherrscht beanspruchen weniger Zeit als umfangreichere Inhalte. Stellt Eure „Hass“-Fächer nicht hintenan, es nimmt Euch den Druck wenn Ihr diese zügig abarbeitet. Plant ebenfalls kleine Pausen in den Zeitplan ein, denn diese sind wichtig um Euren Körper zu entspannen und Euer Gehirn mit frischem Sauerstoff zu versorgen.

Angenehme Lernumgebung

Lärm und permanente Störungen minimieren den Lernerfolg. Sucht Euch deshalb einen Raum, in dem Ihr Ruhe habt. Dinge, die Euch ablenken sollten ebenfalls aus der Umgebung verbannt werden. Hier gehört auch dazu, das geliebte Smartphone einmal beiseite zu legen oder gar abzuschalten. Falls Ihr zu Hause plötzlich vom Gefühl überrannt werdet, Eure Küche müsse unbedingt mal wieder geputzt werden oder Euer Zimmer benötige einen neuen Anstrich, verlegt den Lernort besser in eine Bibliothek. Dort findet Ihr wenig, was Euch von den Büchern ablenkt und die Lernzeit wird effektiv genutzt. Immer daran denken: nur die Nettolernzeit bringt wirklich was.

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