Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

10 Tipps um Betriebskosten zu sparen

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Zweite Miete

Betriebskosten können private Haushalte stark belasten und schnell mal zur zweiten Miete werden. Mit ein paar einfachen Tricks kann dem aber schnell entgegen gewirkt werden. Jetzt im Winter muss die Heizung aufgedreht werden und schwubbs -schießen die Heizkosten wieder in die Höhe. Gerade deshalb ist die richtige Handhabung wichtig und hilft beim Sparen.

Symbolbild Herd - Foto: Pixabay

Symbolbild Herd – Foto: Pixabay

1. Waschmaschine

Wer beim Waschen auf Vorwaschprogramme verzichtet, kann sich bis zu 10 Prozent Energiekosten sparen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, stets das komplette Füllvermögen der Maschine zu nutzen und statt 90 Grad im 30 bis 60 Grad Bereich zu waschen. Dadurch wird Energie gespart und sauber wird die Wäsche trotzdem. Zudem können Energiesparprogramme und eine hohe Schleuderzahl von mind. 1.200 Umdrehungen die Stromkosten ebenfalls senken. Denn je höher die Schleuderzahl, umso geringer die Zeit im Trockner.

2. Wäschetrockner

Im Sommer auf den Trockner verzichten und lieber mal die oldschool Wäscheleine/ Wäscheständer verwenden und eine Menge Strom sparen. Ganz wichtig: Falls der Trockner doch zum Einsatz kommt, das Flusensieb nach jedem Trockenvorgang reinigen, da zu viele Flusen zu längeren Trocknungsgängen führt und die natürlich wieder mehr Strom verbrauchen. Wie auch bei der Waschmaschine gilt, die Füllmenge des Trockners immer voll ausnutzen.

3. Geschirrspülmaschine

Wer Strom und Wasser sparen möchte, schaltet seine Spülmaschine nur dann an, wenn sie auch wirklich voll beladen ist. Wenn das Geschirr mal nicht ganz so dreckig ist, reicht das Kurz- oder Energiesparprogramm vollkommen aus und spart, wie der Name schon sagt, eine Menge Energie. Vorspülen im Geschirrspüler oder mit der Hand ist nicht unbedingt notwendig, die richtige Wahl des passenden Programms ist empfehlenswerter und energiesparender. Zusätzlich sollte das Restesieb regelmäßig gereinigt werden.

4. Herd

Beim Kochen und Backen kann ebenfalls viel Energie gespart werden. Wer stets darauf achtet, dass Töpfe und Herdplatte den gleichen Durchmesser und einen glatten, ebenen Boden haben, verschwendet nicht unnötig Wärme. Oberste Regel beim Kochen ist „Deckel drauf“, dass spart eine Menge Energie. Das benötigte Wasser lieber im Wasserkocher erwärmen, dass ist um einiges sparsamer als die Erwärmung im Kochtopf.

5. Backofen

Langes Vorheizen frisst Energie: Deshalb lieber darauf verzichten, auch wenn sich die Back- und Garzeit dadurch etwas verlängert – energieeffizienter ist es trotzdem. Die Backofentür sollte so wenig wie möglich geöffnet werden, denn auch ohne ständiges Nachschauen gelingen die Speisen und Energie wird obendrein auch noch gespart. Wenn mal wieder ein Geburtstag oder eine Party ansteht, ist es empfehlenswert, bei mehreren Gerichten den Ofen auf Umluft zu schalten.

6. Küchenhelfer

Es müssen nicht immer gleich die großen Gerätschaften sein. Auch ein Toaster schafft es, Backwaren aufzubacken und spart obendrein noch bis zu 70 Prozent mehr Energie als der Backofen. Mit der Anschaffung eines Eierkochers kann das Frühstücksei sogar mit 50 Prozent weniger Energie als im Topf zubereitet werden.

7. Kühlen

Auch beim Kühlen gibt es Dinge, die man beachten sollte, um Energie zu sparen. Angefangen mit der richtigen Temperatur. Beim Kühlschrank reicht eine Temperatur von 7°C und beim Gefrierschrank eine von -18°C. Um Reifbildung im Kühlschrank zu verhindern, dürfen keine warmen Speisen in den Kühlschrank gestellt werden.

8. Energiesparlampen

Mit LED-Leuchten lassen sich nochmal ordentlich Kosten sparen. Fast 80 Prozent weniger Energie und dazu noch eine achtfach höhere Brenndauer im Vergleich zu normalen Glühbirnen. Zudem enthalten sie kein Quecksilber.

9. Stand-by

Versteckte Stromverbraucher sind Geräte im Stand-by Modus, die Strom verbrauchen, obwohl sie noch nicht einmal genutzt werden. Eine schaltbare Steckerleiste kann hier ganz einfach Abhilfe schaffen und Strom sparen.

10. Augen auf beim Kauf

Schon beim Kauf der Geräte können mit der richtigen Wahl Stromkosten gespart werden. Ein Energielabel am Gerät zeigt schnell und einfach die Energieeffizienz und den Verbrauch auf. Geräte mit einer Kennzeichnung „A+++“ sind einem niedrigem Stromverbrauch zugeordnet. Die Klassen D, oder weiter abfallend, haben einen zu großen Stromverbrauch und stellen eine enorme Belastung für die Umwelt dar.

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