Ansbach Plus | 16. August 2017 AN + | 16.08.2017

5 Weihnachtsklischees, die man nicht mehr hören kann

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Oh du liebe Weihnachtszeit

Ja die liebe Weihnachtszeit – alles muss perfekt sein und die halbe Welt, Ansbach inbegriffen, wird gefühlsduselig. Doch woran liegt das eigentlich? Mit der winterlichen Stimmung sind viele Klischees und Erwartungen verbunden, die uns die Besinnlichkeit und traute Stimmung beinahe aufdrücken. Wir haben einige Klischees mal unter die Lupe genommen.

Christbaum -Foto: Pascal Höfig

Christbaum -Foto: Pascal Höfig

Nur weiße Weihnacht ist schön

Alle wünschen sich weiße Weihnachten. Ohne Schnee ist das Weihnachtsfest nur halb so schön. Echt? Denn Schnee bedeutet gleichzeitig Schneeschippen vor der Bescherung, Schneeschippen nach der Bescherung und irgendwann jede Menge Matsch. Hängt ein erfülltes Weihnachtsfest tatsächlich von gefrorenem Wasser ab?

Jetzt ist die besinnliche Zeit angesagt

Friede, Freude, Eierkuchen – an Weihnachten herrscht Besinnung und trautes Familienglück. Egal ob man Lust hat oder nicht, alle haben sich lieb und alle sind glücklich – schließlich ist Weihnachten. Auch wenn das ganze Jahr über der Haussegen schief hängt, spielt man sich an Heilig Abend eine heile Welt vor. Ein bisschen Ehrlichkeit und Realität schadet den Feiertagen allerdings sicher nicht, denn gerade die aufgesetzte Idylle sorgt des Öfteren dafür, dass Weihnachten irgendwann in einem großen Streit ausartet.

Gemütliche Abende zuhause

Wie haben wir uns alle darauf gefreut. Endlich wieder Teezeit. Zeit für gemütliche Kuschelabende zuhause auf dem Sofa, um das Fernsehprogramm rauf und runter zu schauen. Aber mal ehrlich: ist das nicht nur eine Ausrede, weil es uns einfach zu kalt ist, um vor die Türe zu gehen? Egal, der Dezember ist ganz klar so schön, weil man einfach zuhause bleiben kann.

Glühwein gehört einfach dazu…

Und warum? An einigen Verkausstellen schmeckt der heiße Wein wie gepanschter Billigalkohol aus dem Tetra Pak und das Erhitzen inklusive diverser Gewürze macht die Sache nicht gerade besser. Und auch nicht die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Dennoch stürzen sich die Leute darauf, sobald die Temperaturen nur ein bisschen in den Keller gehen. Denn: Glühwein gehört halt einfach dazu. Basta.

Weihnachten macht dick

Nach den Feiertagen ein paar Kilo mehr auf den Hüften – ganz normal, oder? Verlangsamt sich der Stoffwechsel in der Weihnachtszeit oder warum wird die „maßlose Fresserei“, die zum Teil stattfindet, auf die armen Feiertage geschoben? Viele nutzen die Zeit zwischen den Jahren, um mal ordentlich auf den Putz zu hauen. Plätzchen, Lebkuchen, Punsch, Ente – und das den lieben langen Tag. Schließlich hat man eine Ausrede: Ist ja Weihnachten. Der ein oder andere sollte sich allerdings mal fragen, ob tatsächlich Weihnachten an der Eskalation auf der Waage Schuld ist, oder vielleicht das ganze Essen, das man in sich hineinschaufelt.

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