Ansbach Plus | 20. August 2017 AN + | 20.08.2017

Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt – Gedenkminute in Ansbach

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Oberbürgermeisterin Carda Seidel, Regionaldekan Hans Kern und Dekan Hans Stiegler sowie Citymarketing-Geschäftsführer Stefan Pruschwitz riefen gestern Abend die Bürgerinnen und Bürger auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt mit dazu auf, kurz inne zu halten und der Toten und Verletzten des Anschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarktes zu gedenken. Die Fieranten des Ansbacher Weihnachtsmarkts waren ebenfalls zahlreich vertreten, um ihren Worten zu folgen und ein Zeichen zu setzen.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel wies in ihrer kurzen Ansprache darauf hin, dass auch Angehörige und Freunde von Menschen aus Ansbach und der Region betroffen seien. „Der neuerliche Terroranschlag berührt uns in Ansbach zudem in besonderer Weise, denn die Erinnerungen an das Bombenattentat am Rande der Ansbach Open sind noch frisch“, so die OB. Hinsichtlich möglicher Ängste in Bezug auf die Sicherheit auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt, wies sie auf eine neuerliche Überprüfung des Sicherheitskonzeptes und auf gestern zusätzlich errichtete Schikanen im Bereich des Zugangs am Martin-Luther-Platz hin. Abschließend rief Seidel die Ansbacherinnen und Ansbacher dazu auf, trotz der schrecklichen Erfahrungen mit dem Terror den „Mut zu bewahren, sich nicht von der Angst leiten zu lassen und dem Terror zu wiederstehen“.

Regionaldekan Hans Kern und Dekan Hans Stiegler erinnerten an die Botschaft Weihnachtens und betonten, dass Jesus auch als Friedensbotschafter auf die Welt kam. Sie baten alle ihren Beitrag dazu zu leisten, um den Frieden zu bewahren. Geschehnisse wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt dürften nicht dazu führen, sich in der Freiheit einschränken zu lassen, waren sich Kern und Stiegler einig.

Hier finden Sie die Worte von Oberbürgermeisterin Carda Seidel zur Gedenkminute.

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